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Auktion am 1. Januar 2022, 15 Uhr, in der Darsser Archer in Wieck, Bliesenrader Weg


bild1 Los-Nr.: 81
Frau am Tor, Mischt.
Elena Liessner-Blomberg
1897 - 1978
Signatur: mg
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 37 x 30
Rufpreis: 700
Schätzpreis: 900 - 1100
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elena Liessner-Blomberg, 1897 Moskau - 1978 Berlin, Malerin, Grafikerin ung Textilkünstlerin. Nach Beendigung des Gymnasiums 1914 erhielt Elena Liessner Zeichenunterricht durch ihren Onkel Ernst Liessner, der zuvor im Pariser Exil gelebt hatte und Meisterschüler von Ilja Jefimowitsch Repin war. Nach einjähriger Arbeit als Zeichnerin im NARKOMPROS arbeitete sie 1919 dort als Sekretärin der Abteilung für Bildende Kunst.

1920 begann sie ein Studium der Malerei an den Staatlichen Freien Künstlerischen Werkstätten (Swomas), die später in WChUTEMAS umbenannt wurden. Dort wurde sie unter anderem durch Antoine Pevsner und Ljubow Sergejewna Popowa unterrichtet. Wie viele Mitstudenten verehrte sie die Gedichte Majakowskis, den sie an den WChUTEMAS mehrfach persönlich getroffen hatte.

1921 folgt sie ihrem Freund Eduard Schiemann und siedelte nach Berlin über. Zuvor hatte sie in Moskau dessen Atelier übernommen und führte dessen Zeichenunterricht für Kinder von Eisenbahnern fort. Im selben Jahr wurde ihr Entwurf für den Bühnenvorhang des Berliner Kabaretts Der blaue Vogel ausgewählt. 1924 heiratete sie den Innenarchitekten Albrecht Blomberg; ebenfalls 1924 wurde die Tochter Katja und 1925 der Sohn Michael geboren.

In der Zeit von 1933 bis 1945 zog sich Elena Liessner-Blomberg weitgehend künstlerisch zurück und stellte nicht mehr aus. Sie arbeitete als Assistentin ihres Mannes, der als Innenarchitekt Aufträge im In- und Ausland übernahm.

Um den Luftangriffen auf Berlin zu entkommen zog die Familie 1943 nach Feldafing. 1951 siedelte die Familie in die DDR über, wo sie mit Künstlern wie Dinah NelkenErnst Busch und Herbert Sandberg eine enge Freundschaft pflegte. Zunächst in Pirna ansässig zog die Familie 1954 nach Kleinmachnow, wo ihr Mann Albrecht Blomberg 1962 starb.

In Kleinmachnow sehr zurückgezogen lebend erfolgte 1969 eine Neu-Entdeckung der Arbeiten von Elena Liessner-Blomberg. aus wikipedia



bild2 Los-Nr.: 82
Stralsund, Öl
Heinrich Lietz
1909 - 1988
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 59 x 53
Rufpreis: 250
Schätzpreis: 300 - 400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Heinrich Lietz, 1909 Stralsund - 1988 Stralsund, Maler, Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er ab 1928 Philosophie in Greifswald und Berlin, in der Berliner Zeit besuchte er parallel dazu Abendkurse für Malerei und Grafik an der Kunstgewerbeschule Berlin-Charlottenburg bei Max Kaus. Auf dessen Rat folgten Studien an der Staatlichen Kunsthochschule in Berlin bei Bernhard Hasler, Willy Jaeckel, Philipp Franck und Heinrich Reifferscheidt. 1932 machte Lietz das 1. Staatsexamen als Lehrer. Nach der Referendarzeit und dem 2. Staatsexamen war er bis 1939 in verschiedenen Städten als Kunsterzieher im Schuldienst tätig. Nach der Entlassung aus der Gefangenschaft ließ sich Heinrich Lietz 1946 in Stralsund nieder, wo er ab 1947 als freiberuflicher Künstler wirkte. Ab 1946 war er Mitglied im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands und 1952 trat er dem Verband Bildender Künstler bei. Neben seiner freischaffenden Arbeit war Lietz Leiter von Volkskunstzirkeln des Kulturbundes und der Volkshochschulen. Sein Schaffen bestand in der Hauptsache aus Landschaften seiner Vorpommerschen Heimat, Städteansichten, Porträts und Stillleben. Die Hansestadt Stralsund benannte eine Straße ihm zu Ehren mit seinem Namen. aus Wikipedia


bild3 Los-Nr.: 83
Blumen, Öl 
Heinrich Lietz
1909 - 1988
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 58 x 48
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 400 - 500
Heinrich Lietz, 1909 Stralsund - 1988 Stralsund, Maler, siehe Los 82
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bild4 Los-Nr.: 84
Kind mit Puppe, Öl
Frieda Löber
1910 - 1989
Signatur: monogr. 
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 53
Rufpreis: 1600
Schätzpreis: 1800 - 2000
Frida Löber, 1910 Höhnstedt - 1989 Ahrenshoop-Althagen, war eine Malerin und Kunsthandwerkerin. Sie gehörte zur dritten Künstlergeneration der Künstlerkolonie Ahrenshoop. Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 85
Landschaft, Pastell
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 41 x 26
Rufpreis: 1500
Schätzpreis: 1600 - 1800
Käthe Loewenthal, 1878 – 1942, lebt 1889 bis 1891 in Bern, wo sie Bekanntschaft mit Ferdinand Hodler macht. 1895 kehrt sie in die Schweiz zurück, um bei Hodler zu studieren. Während einer Parisreise lernt Loewenthal Leo von König kennen und folgt ihm nach Berlin an die Kunstakademie. Während ihres Studiums entstehen vorrangig Akte, Tierstudien und Porträts. In dieser Zeit wird auch die enge Freundschaft mit der Malerin Erna Raabe begründet. 1905 bezieht die Künstlerin ein Atelier in München, wo sie an Aufträgen für Porträts und Stillleben arbeitet. Bei regelmäßigen Reisen ins Berner Oberland entstehen zahlreiche Landschaftsstudien. Loewenthal stellt nun in der Berliner Sezession, dem Hamburgischen Kunstverein und im Münchner Glaspalast aus. 1912-33 besucht sie alljährlich ihre Schwester Susanne Ritscher, ebenfalls Malerin, auf der Insel Hiddensee und arbeitet dort an Seestücken und Landschaftsbildern. 1914 übersiedelt Loewenthal nach Stuttgart und studiert bei Adolf Hölzel, dessen Hinwendung zur abstrakten Malerei folgt sie jedoch nicht. Die nächsten zwei Jahrzehnte bestreitet sie als freie Malerin in Stuttgart. 1935 wird sie von den Nationalsozialisten mit dem Malverbot belegt. Im selben Jahr unternimmt sie ihre letzte Reise ins Berner Oberland. 1942 erfolgt die Deportation in das nationalsozialistische Vernichtungslager Izbica , wo sie kurz darauf umkommt. Ein Jahr später werden bei einem Bombenangriff ihre in einem Stuttgarter Magazin eingelagerten Bilder zerstört. (Lit.: A. Rapp, Hiddensoer Künstlerinnenbund, 2012)

 


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bild6 Los-Nr.: 86
Tulpen, Mischt.
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 32 x 28
Rufpreis: 1500
Schätzpreis: 1600 - 1800
Käthe Löwenthal
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bild5 Los-Nr.: 87
Blumenstillleben, Öl
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: mg
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 42 x 57
Rufpreis: 700
Schätzpreis: 900 - 1000
Käthe Löwenthal, siehe Los 85
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bild5 Los-Nr.: 88
Apperup, 1915, Öl
Peder M. Monsted
1859 - 1941
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 42 x 65
Rufpreis: 2000
Schätzpreis: 2200 - 2400
Peder Monsted, 1859 - 1941, einer der bedeutendsten Landschaftsmaler um 1900.

Peder Mønsted erhielt schon als Junge Malunterricht an der Kronprinz Ferdinand Zeichenschule in Aarhus bei Andreas Fritz und studierte von 1875 bis 1878 an der Kunstakademie Kopenhagen bei Julius Exner. Schon während seiner Studienzeit beeinflussten ihn die Werke von Christen Købke und Pieter Christian Skovgaard, einem Maler der Romantik und eine Hauptfigur des Goldenen Zeitalters der Dänischen Malerei.[1] Im Jahre 1878 verließ Mønsted die Akademie, um bei Peder Severin Krøyer zu lernen. Krøyer ist einer der bekanntesten Skagen Maler, einer dänischen, in Skagen ansässigen Künstlergemeinschaft.[2]

Im Jahre 1882 reiste Peder Mønsted über Deutschland nach Rom und Capri, wo ihn das mediterrane Licht, die Helligkeit des Sonnenlichts und das Leuchten der Farben beeindruckte. Nach einem finanziellen Engpass in der Schweiz konnte er durch den Verkauf einiger Werke seine Reise nach Paris fortsetzen. Dort arbeitete er bis 1883 im Atelier von William Adolphe Bouguereau, dem populären Pompier-Maler, der später auch Lehrer von Henri Matisse werden sollte. Ab 1874 stellte er regelmäßig in Kopenhagen aus, aber auch in Lübeck und Paris.Mit der Wiederentdeckung der skandinavischen Malerei in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts rückten auch Peder Mønsteds Bilder wieder stärker in den Blickpunkt internationalen Sammlerinteresses. Mønsteds Bilder wurden 1995 auf der Ausstellung "Licht des Nordens" in Frankfurt am Main und Stockholm gezeigt. Seine Werke sind in Privatsammlungen auf der ganzen Welt verstreut. aus wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 89
blaue Lilien, G 115, Aquarell
Else Müller-Kaempff
1869 - 1940
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 45 x 33
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 400 - 500
Else Müller-Kaempff 1869 Berlin - 1940 Berlin, Malerin,  1905[3] heiratete sie den acht Jahre älteren Lithographen, Kunst- und Landschaftsmaler Paul Müller-Kaempff. Beide kennen sich zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehreren Jahren, zumal Müller-Kaempff seine spätere Frau unterrichtete. Bereits im Jahr 1904 gehören Else Schwager und Paul Müller-Kaempff zu den Gründungsmitgliedern des „Oldenburgischen Künstlerbundes“, dessen Vorsitz Paul Müller-Kaempff auch 1907 übernimmt[1]:27 und bis 1911 innehat.[1]:37 1907 erfolgt, ebenfalls unter der Beteiligung von Else und Paul Müller-Kaempff die Gründung der „Vereinigung nordwestdeutscher Künstler“.[1]:27 Während Else bereits um 1908 an Asthma leidend ihren Mann kaum unterstützen kann, kehrt dieser 1914 nach Berlin zurück, wo er im Zentrum eine Wohnung in der Kurfürstenstraße 123 bezieht.[1]:37 Else Müller-Kaempff verlässt 1918 Ahrenshoop und nimmt unter ihrem Namen eine eigene Wohnung in Berlin-Wilmersdorf, Prinzregentenstraße 95.[1]:38 Im Folgejahr wechselt sie von dort in die Motzstraße 46.[1]:40 1919 bzw. 1922/1923 werden die Immobilien in Ahrenshoop veräußert, womit die künstlerische Beziehung nach dort abbricht. Während von Paul Müller-Kaempff kein Alterswerk aus diesen Berliner Jahren bekannt ist, obwohl er ein Atelier besaß, wird über Else berichtet, dass sie auch in ihren letzten Lebensjahren noch in „altmeisterlicher Manier“ Blumenstilleben malte. Die Grabstelle von Else Müller-Kaempff und ihres Ehemanns befanden sich auf einem heute verwilderten Teil des Wilmersdorfer Waldfriedhofs Stahnsdorf. Im September 2017 wurden die Urnen von Else und Paul Müller-Kaempff auf den Schifferfriedhof von Ahrenshoop umgebettet und der zugehörige Grabstein dort neu aufgestellt. aus wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 90
Kronendüne b. Graal, Blei, Z 1907 - 17
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: datiert + bezeichnet
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 40
Rufpreis: 700
Schätzpreis: 800 - 900
Müller-Kaempff, Paul (* 16. Oktober 1861 in Oldenburg; † 5. Dezember 1941 in Berlin) war ein deutscher Maler, Zeichner und Lithograf. Seine Ausbildung erhielt Paul Müller-Kaempff zunächst als Schüler der Akademie Düsseldorf, 1883-86 der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber (1851-1917) und 1886-88 der Berliner Akademie im Meisteratelier bei Hans Fredrik Gude (1825-1903). Zu dieser Zeit weilte auch Georg Müller vom Siel (1865-1939) in Berlin. Er war 1886 ebenfalls Schüler bei Hans Fredrik Gude. Das Gesamtwerk des aus Oldenburg stammenden Malers und Grafikers Paul Müller-Kaempff wäre heute sicher nicht mehr so von Bedeutung, wenn er nicht 1889 während einer Wanderung mit seinem Studienfreund, dem Tiermaler Professor Oskar Frenzel (1855-1915), das weltabgeschiedene Fischerdorf Ahrenshoop an der Ostsee für die Kunst entdeckt hätte. 1892 baute er sich dort sein Wohnhaus und 1894 eröffnete er die Malschule St. Lucas. Mit einigen Kolleginnen und Kollegen aus Berlin - Anna Gerresheim (1852-1921), Elisabeth von Eicken (1862-1940), Friedrich Wachenhusen (1859-1925), Fritz Grebe (1850-1925), Hugo Richter-Lefensdorf (1854-1904) - begründete Paul Müller-Kaempff die Künstlerkolonie Ahrenshoop. Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop. Lit.: A. Käppler, Paul Müller-Kaempff, Paul Müller-Kaempff, Werkverzeichnis Band I-III von K. Mahlfeld"
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