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Auktion am 1. Januar 2022, 15 Uhr, in der Darsser Archer in Wieck, Bliesenrader Weg


bild1 Los-Nr.: 101
an der See, Aquarell
Alfred Partikel
1888 - 1945
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 28
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 900 - 1000
Alfred Partikel, 1888 Goldap - 1945, Landschaftsmaler, Akademie Königsberg bei L. Dettmann, ab 1908 in München und Weimar. Danach in Berlin und seit 1922 in A´hoop. 1929 wurde er als Professor für die Landschaftsklasse an die Kunstakademie Königsberg berufen. Mit seinen Schülern unternahm er Studienfahrten durch Ostpreußen. Bei ihm lernten u. a. Ingrid Andersson und Ulrich Knispel (1911–1978). 1930/1931 war er mit einem Stipendium neben Werner Gilles Gast der Villa Massimo in Rom. Nach der Schließung der Akademie war er von 1933 bis 1944 Lehrer für Landschaftsmalerei an den Staatlichen Meisterateliers für bildende Künste Königsberg, der Nachfolgeinstitution der Kunstakademie. 1937 wurden mehrere seiner Werke als Entartete Kunst in München ausgestellt.

Im Februar 1945 floh er gemeinsam mit Eduard Bischoff mit dem Fahrrad aus Ostpreußen nach Ahrenshoop.

. KLA + wikipedia
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bild2 Los-Nr.: 102
Feldarbeit, Mischt.
Alfred Partikel
1888 - 1945
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maßein cm: 16 x 22
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Alfred Partikel, siehe Los 101
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bild3 Los-Nr.: 103
Kühe auf der Weide, Aquarell
Alfred Partikel
1888 - 1945
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 27 x 37
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1100 - 1300
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Alfred Partikel, siehe Los 101


bild4 Los-Nr.: 104
Dünen bei A´hoop, Mischt.
Alfred Partikel
1888 - 1945
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 15 x 19
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 600 - 700

Alfred Partikel, siehe Los 101

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bild5 Los-Nr.: 105
am Meer, Aquarell
Alfred Partikel
1888 - 1945
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 33
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Alfred Partikel, siehe Los 101
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bild5 Los-Nr.: 106
Wildschweine, Öl
Franz Pflugradt
1861 - 1946
Signatur: signiert:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 40
Rufpreis: 700
Schätzpreis: 800 - 900
Franz Pflugradt, 1861 - 1946, Landschaftsmaler, Erst mit 27 Jahren begann er auf Anraten seines Onkels, des Berliner Malers Gustav Pflugradt (1828–1908), ein Studium an der Berliner Kunstakademie. Hier besuchte er die Landschaftsklasse bei Eugen Bracht[2] und Max Koner. Danach war er einige Zeit freiberuflich in Berlin tätig. Ab 1910 hatte er seinen Wohnsitz in Stralsund, Studienreisen führten ihn mehrmals nach Skandinavien.

Die Sommermonate verbrachte er regelmäßig auf dem Darss und Zingst sowie auf den Inseln Hiddensee und Rügen. Er war der Maler der Landschaft Vorpommerns. Seine hauptsächlichen Motive kamen aus der dortigen Natur, aber auch Ansichten von Städten und einzelnen Bauwerken, hierbei bevorzugt von Stralsund und anderen Städten der Region, gehörten zu seinem Schaffen. Um 1920 entstand das Gemälde „Stralsund von der Seeseite“, in dem der Maler die Farben nicht nur mit dem Pinsel, sondern auch mit Spachtel und Holzstäbchen aufbrachte und so eine atmosphärische, „impressionistische“ Wirkung erreichte. Bis zur Weltwirtschaftskrise fand er zahlreiche Käufer für seine Arbeiten, geriet aber zusehends in Vergessenheit, so dass er einsam und verarmt starb. aus Wikipedia


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bild5 Los-Nr.: 107
Boot am Ufer, Gouache.
Hugo Richter-Lefensdorf
1854 - 1904
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 65 x 45
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Hugo Richter-Lefensdorf , 1854 - 1904, Landschaftsmaler, Berliner Akademie bei Wilberg und Bracht, ab 1890 in Ahrenshoop seßhaft. Er gehörte neben Paul Müller-KaempffElisabeth von EickenFriedrich Wachenhusen und Fritz Grebe somit zur Gründergeneration der Künstlerkolonie Ahrenshoop. Bis 1903 nahm er regelmäßig an den Berliner Ausstellungen teil, eine Ablehnung seiner Werke im Jahre 1904 konnte er jedoch nicht verkraften und wählte den Freitod. Er tat dies nicht aus gekränktem Ehrgefühl, wie teilweise behauptet wird, sondern, weil er ohne den Verkauf seiner Bilder „buchstäblich verhungert wäre“. aus wikipedia + KLA
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bild5 Los-Nr.: 108
Mutter, Öl
August Rumm
1888 - 1950
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 82 x 59
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 400 - 500
August Rumm 1888 Schwanheim - 1950 Allemühl, Rumm absolvierte eine Ausbildung zum Zeichenlehrer. Er besuchte von 1904 bis 1907 das Lehrerseminar in Karlsruhe, wo er ein Schüler von Heinrich Eyth war. Er unterrichtete in Ittersbach und Rußheim und schloss ab 1908 ein Studium an der Kunstgewerbeschule Karlsruhe an. Nach seinem Zeichenlehrer-Examen im Jahr 1911 wurde er Meisterschüler bei Wilhelm Trübner. Von 1912 bis 1914 war er als Dozent am Karlsruher Lehrerseminar beschäftigt und arbeitete an den Realschulen in Baden-Baden und Säckingen. 1918 quittierte er den Schuldienst und wurde freischaffender Maler. Nach diversen Studienreisen im Jahr 1920 schuf er den Porträtzyklus Das Gesicht der Zeit, der 1924 bei der Gesellschaft für geistigen Aufbau publiziert wurde. Ab 1925 zeigte Rumm seine Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen. aus Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 109
Pyramus und Thysbe, Kreide
Thea Schleusner
1879 - 1964
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 23
Rufpreis: 700
Schätzpreis: 800 - 1000
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Thea Schleusner 1879 - 1964, Malerin, Illustratorin und Verfasserin von Essays und Reiseimpressionen. Im Alter von 19 Jahren fasste sie 1898 den Entschluss, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen. Vermutlich hatte dabei ihr Onkel, der bekannte Maler Charles Johann Palmié, einen wirksamen Einfluss auf sie ausgeübt.

In Berlin nahm sie dazu eine private Ausbildung bei den Professoren Curt StoevingFranz Scarbina und Reinhold Lepsius auf. Als Meisterschülerin der Vorgenannten wendete sie sich nach Paris. Bei diesem zweijährigen Studienaufenthalt wirkte sie an der Pariser Académie Colarossi unter Pinet und Toures und an der Academie Moderne bei Carière. Von ihrer Wohnung im Kloster Sacre Coeur nahm sie Verbindung zu Auguste RodinAndré Gide und Rainer Maria Rilke auf. 1978 wurde im Pariser Louvre das 1910 entstandene Öl-Bild Paysage à la fontaine („Landschaft am Brunnen“) erfasst und vier Jahre später dem Musée d’Orsay zugeteilt. Die Inventarnummer lautet 20727.[1]

Eine weitere Studienreise führte sie nach FlorenzRom und Siena in Italien, wo sie Kopien alter Meister anfertigte. Danach reiste sie nach London in England. Nach der Rückkehr von ihrer Studienreise bekamt sie 1901 ein eigenes Schüleratelier. Von 1906 bis 1931 war sie Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen und fertigte ab jener Zeit Porträts berühmter Persönlichkeiten der damaligen Zeit wie Ricarda HuchAlbert EinsteinMary WigmanEmil Nolde und Friedrich Nietzsche.
Thea Schleusner gehört als Malerin zur so genannten Verschollenen Generation. Auch Thea Schleusner, deren Werke zu einem großen Teil in einer Bombennacht des Zweiten Weltkriegs vernichtet wurden, setzte ihre künstlerische Arbeit nach 1945 wieder fort. Die allgemeine Hinwendung zur abstrakten Kunst in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts ließ sie, die mit ihren Werken den Expressionismus weiterentwickelt hatte, dann fast in Vergessenheit geraten. aus Wikipedia


bild5 Los-Nr.: 110
Mühle, Aquarell
Heinrich Schlotermann
1859 - nach 1927
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 32
Rufpreis: 250
Schätzpreis: 300 - 400
Heinrich Schlotermann erhielt seine Ausbildung an der Kunstakademie in Dresden sowie in Berlin an der Akademie der Künste bei Eugen Bracht (1842–1921). Schlotermann beschickte ab der Jahrhundertwende regelmäßig die Große Berliner Kunstausstellung mit seinen Werken. Er kaufte 1895 die Büdnerei B 9 (Heute: Bernhard-Seitz-Weg 13) in Althagen und gehörte wie Paul Müller-Kaempff (1861–1941), Elisabeth von Eicken (1862–1940), Friedrich Wachenhusen (1859–1925) oder Anna Gerresheim (1852–1921) zur Gründergeneration der Künstlerkolonie Ahrenshoop. Seit 1908 war er Mitglied im Verein Berliner Künstler. Nach dem Ersten Weltkrieg und der Inflation verlieren sich die Spuren des Malers, die letzten Hinweise sind der Berliner Wohnsitz des Künstlers im Katalog zur Großen Berliner Kunstausstellung 1922 sowie die Angaben in den Berliner Adressbüchern bis zum Jahr 1927.aus Wikipedia
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