Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 12

 

 

Auktion am 1. Januar 2019, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 101
Ostsee, Aquarell
Karl Lorenz Rettich
1841 - 1904
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 2 je 15 x 23
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 600 - 700
Karl Lorenz Rettich, 1841 Rosenhagen - 1904 Lübeck, Akademien München, Düsseldorf, Dresden + Weimar. Reisen nach Norwegen + Italien. von 1886 bis 1896 in München. Malte unmittelbar vor der Natur und malte meist Ostseelandschaften. Er gehörte mit Malchin und Müller-Kaempff zusammen zu den Entdeckern des Fischlandes. Ab 1891 arbeitete er viel in Ahrenshoop und nahm sich Winterarbeit nach München mit. 1896 übersiedelte er nach Graal. Auszeichnungen erhielt er in London, Melbourne + München. (aus KLA)
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild2 Los-Nr.: 102
Allee, Öl
Hugo Richter-Lefensdorf
1854 - 1904
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 44 x 56
Rufpreis: 1400
Schätzpreis: 1800 - 2200
Richter-Lefensdorf, Hugo, 1854 Levensdorf bei Waren -1904 Ahrenshoop; studierte an der Berliner Akademie bei Ch. Wilberg und Eugen Bracht, ab 1890 in Ahrenshoop ansässig, Lit.: Thieme/Becker, Band 28
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild3 Los-Nr.: 103
im Garten, Öl
Heinrich Schlotermann
1859 - 1936?
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 52
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Heinrich Schlotermann, 1859 Ruhla - letzte Erwähnung vor 1936 Berlin, Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Eugen Bracht. Der Maler gehörte zu den Künstlern die sich um 1900 in der Künstlerkolonie Ahrenshoop niederließen. Dort hatte Schlotermann Kontakte zu zahlreichen anderen deutschen Künstlern


bild4 Los-Nr.: 104
Winter, Aquarell
Theobald Schorn
1866 - 1913
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 17 x 23
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 360 - 400
Theobald Schorn, 1866 München - 1913 Rostock-Gehlsdorf Der Sohn eines Vergolders kam 1882 bereits mit 15 3/4 Jahren als einer der jüngsten Schüler an die Münchner Kunstakademie.[1] Nach längeren Studienreisen in den Orient um 1890 spiegelten sich diese Reisen in seinen Bildern wider. Er wurde zum Orientmaler; in den einschlägigen Lexika um die Jahrhundertwende wurde er als „Maler orientalischen Genres“ bezeichnet.[2]

In den 1890er Jahren kam Schorn von München nach Ahrenshoop an die Ostsee und wurde nun zum Landschaftsmaler. 1897 wurde Theobald Schorn Mitglied der Ahrenshooper Gemeindevertretung, 1908/1909 ließ er sich im Strandweg 2 sein bis heute unverändertes Haus mit Atelier bauen. Von ihm und Paul Müller-Kaempff stammen die Entwürfe für den Ahrenshooper Kunstkaten als Ausstellungszentrum der ansässigen Künstler, der 1909 eröffnet wurde. aus Wikipedia

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 105
im Sturm, Öl
Max Schröder-Greifswald
1858 - 1948
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 13 x 17
Rufpreis: 200
Schätzpreis: 300 - 400
Max Schröder-Greifswald, Landschafts- und Marinemaler. Nach vielen Jahren auf See hatte er Zeit sich um die Malerei zu kümmern. Um etwa 1883 fuhr Max Schröder nach Hamburg, um sich vom dortigen Direktor der Gewerbeschule und dem Marinemaler Franz Hünten (1822 Hamburg – 1887 Hamburg) durch die Vorlage seiner Zeichnungen, Zeugnisse über seine Fähigkeiten und Fertigkeiten ausstellen zu lassen. Möglicherweise prägten Hüntens Arbeiten den späteren Malstil Schröders entscheidend mit.Mit diesen Zeugnissen fuhr er erneut nach Greifswald, um beim Bürgermeister (Hugo Helfritz) ein Stipendium zum Studium der Malerei zu erbitten. Da das Gesuch trotz der vorgelegten Bilder und Zeugnisse jedoch zunächst abgelehnt wurde, ging Schröder nach Berlin, um den Marinemaler Hermann Eschke von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Dieser erklärte nach Begutachtung der vorgelegten Bilder:„Wenn Sie sich ohne jeglichen Unterricht so weit gebildet haben, daß Sie Derartiges leisten, nehme ich Sie sofort als Schüler auf, auch kann ich Ihnen auf Ihre Leistungen hin das beste Zeugnis ausstellen.“

Da Schröder finanziell auf sich gestellt war, verkaufte er seine ersten Werke, die er nach eigener Aussage lieber selbst behalten hätte, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.Inzwischen wurde durch die Vermittlung eines Konsuls der Stadt Greifswald aufgrund der Zeugnisse Eschkes ein Stipendium gewährt. Das Studium bei Eschke dauerte drei Jahre, in denen nicht nur im Atelier gezeichnet und gemalt wurde, sondern auch jährlich eine kleine Studienreise unternommen wurde, um nach der Natur zu malen.Da der Interessentenkreis für Darstellungen von Schiffen der Kriegsmarine begrenzt war, Schröder aber mit der Kunst seinen Lebensunterhalt bestreiten musste, versuchte er sich auch auf dem Gebiet der Landschafts- und Porträtmalerei. Zahlreiche, auf Auktionen angebotene, Ölgemälde zeugen davon. aus Wikipedia

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild6 Los-Nr.: 106
am Weststrand, Kohle
Theodor Schultze-Jasmer
1888 - 1975
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 38
Rufpreis: 350
Schätzpreis: 400 - 500
Schultze-Jasmer, Theodor, 1888 Oschatz - 1975 Prerow/Darß; Kunstakademie Leipzig, seit 1921 in Prerow, gründete 1929 die "Darsser Kunsthütte", war künstlerisch vielseitig tätig. Lit: KLA, V, Monographien
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 107
am Bauernhof, Öl
Hans Wolfgang Schulz
1910 - 1967
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 49 x 73
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 600 - 800
Hans Wolfgang Schulz, 1910 Insterburg - 1967 Paris. Studium an der HbK Berlin, 1958 Professur an der PH Berlin. Er weilte ab den 30er Jahren mehrfach in Ahrenshoop. KLA
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 108
Traum, Mischt.
Max Schwimmer
1895 - 1960
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 24
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Max Schwimmer (* 9. Dezember 1895 in Leipzig; † 12. März 1960 ebenda), Ahrenshoop, Prerow, war Maler, Graphiker und Illustrator. 1919 begann er an der Leipziger Universität mit dem Kunstgeschichts- und Philosophie-Studium. Er fand Anschluss an die antibürgerliche Kabarett-Szene, die von Hans Reimann, Erich Weinert, Slang und Ringelnatz dominiert war. Er arbeitet für die Satirezeitschriften Die Aktion und Der Drache. Mit Hilfe Johannes R. Bechers gelang es Schwimmer, sich in der linken Kunstszene zu etablieren.
Nach einer Reise durch Frankreich und Italien Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule in Leipzig. 1933 wurde er sofort aus dem Lehramt entlassen. Neun seiner Werke wurden als "entartete Kunst" diffamiert und konfisziert.[1] Zwischen 1941 und 1945 wurde er erneut als Soldat eingezogen.
1946 erhielt er eine Berufung als Professor und Leiter der Abteilung Graphik an die Staatliche Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe.[1] Dort war er von 1946 bis 1950 tätig. 1951 wurde er infolge einer gezielten Kampagne von seiner Tätigkeit entbunden. Am 29.Oktober 1951 wurde er offiziell an die Dresdner Hochschule für Bildende Künste als Leiter der Abteilung Grafik berufen, wo er bis zu seinem Tod 1960 blieb. Er war viele Jahre Gast bei dem Maler und Grafiker Theodor Schultze-Jasmer in Prerow, wovon zahlreiche Skizzen und kleine Zeichnungen und aquarelle zeugen.
Max Schwimmer zählt als expressiver Realist zu den bedeutenden Malern Sachsens aus dem vergangenen Jahrhundert. Er war seit 1952 Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin. Lit.: Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Inge Stuhr. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2004, ISBN 978-3-937146-14-0. ; Inge Stuhr: Max Schwimmer. Eine Biographie. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2010.
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 109
Dahlienstrauss, Öl
Franz Triebsch
1870 - 1956
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 55 x 70
Rufpreis: 700
Schätzpreis: 800 - 1000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Triebsch, Franz 1870 Berlin - 1956 Berlin, Akademie Berlin bei Prof. Koner. 1899 Staatspreis der Preußischen Akademie der Künste. 1905 erstmals in Ahrenshoop, wo er 1910 am Schifferberg 11 ein Haus bauen ließ. Alljährlich wohnte er im Sommer dort. Freundschaftliche Beziehungen verbanden ihn mit den Malern H. Eschke, C. Kayser-Eichberg und F. Koch-Gotha. F. Triebsch war hauptsächlihc Portraitmaler - in Ahrenshoop entstanden auch Landschaften. 1941 erblindete er völlig. Sein Berliner Atelier wurde 1943 zerstört. (Lit.: f. Schulz, Künstlerlexikon Ahrenshoop, S. 172 - 173)


bild5 Los-Nr.: 110
am Steg, Öl
Herbert Tucholski
1896 - 1984
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 39
Rufpreis: 650
Schätzpreis: 700 - 900
Herbert Tucholski, 1896 Konitz - 1984 Berlin, Kunstmaler, Grafiker und Publizist. Er besuchte von 1913 bis 1915 die Kunstgewerbeschule Berlin, wo er insbesondere die Glasmalerei studierte sowie Schrift bei Ludwig Sütterlin. Er nahm ab 1915 am Ersten Weltkrieg teil und setzte sein Studium 1919 fort. 1920–1925 studierte er an der Kunstakademie Dresden bei Richard Müller, Max Feldbauer und Ludwig von Hofmann. 1926–1928 war er Hospitant an der Akademie der Künste Berlin.

1929–1930 hielt er sich mit einem Stipendium in der Villa Romana in Florenz und an der Deutschen Akademie in der Villa Massimo in Rom auf. In Rom wurde er mit dem Bildhauer Max Wimmer bekannt. Nach seiner Rückkehr nach Berlin leitete er bis 1933 ein Jugendheim. Während dieser Zeit schuf er Aquarelle, Pastelle, Federzeichnungen und eine größere Anzahl von Holzschnitten. 1933 schloss er sich der Ateliergemeinschaft Klosterstraße an und arbeitete gemeinsam mit Käthe Kollwitz und Hermann Blumenthal. 1939 wurde ihm der „Rompreis“ der Deutschen Akademie Villa Massimo verliehen. 1957–1959 war er Mentor für Grafik am Institut für bildende Kunst der DDR in Ost-Berlin, 1962–1965 Leiter der Zentralen Werkstätte für Grafik. 1964 wurde Tucholski zum Professor ernannt. Seit 1964 war er Mitarbeiter der Zeitschrift Die Weltbühne. 1979 wurde er mit dem Nationalpreis der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur ausgezeichnet. aus: Wikipedia

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 12

Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

Tel.: 0160 - 9859 4004 bzw. 038233 - 70 99 74 - e-mail : kunstauktion@christopherwalther.com

Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht