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Auktion am 1. Januar 2021, 15 Uhr, in der Darsser Arche


bild1 Los-Nr.: 101
Zirkus, Aquarell
Max Schwimmer
1895 - 1960
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 26
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 600 - 700
Max Schwimmer (* 9. Dezember 1895 in Leipzig; † 12. März 1960 ebenda), Ahrenshoop, Prerow, war Maler, Graphiker und Illustrator. 1919 begann er an der Leipziger Universität mit dem Kunstgeschichts- und Philosophie-Studium. Er fand Anschluss an die antibürgerliche Kabarett-Szene, die von Hans Reimann, Erich Weinert, Slang und Ringelnatz dominiert war. Er arbeitet für die Satirezeitschriften Die Aktion und Der Drache. Mit Hilfe Johannes R. Bechers gelang es Schwimmer, sich in der linken Kunstszene zu etablieren.
Nach einer Reise durch Frankreich und Italien Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule in Leipzig. 1933 wurde er sofort aus dem Lehramt entlassen. Neun seiner Werke wurden als "entartete Kunst" diffamiert und konfisziert.[1] Zwischen 1941 und 1945 wurde er erneut als Soldat eingezogen.
1946 erhielt er eine Berufung als Professor und Leiter der Abteilung Graphik an die Staatliche Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe.[1] Dort war er von 1946 bis 1950 tätig. 1951 wurde er infolge einer gezielten Kampagne von seiner Tätigkeit entbunden. Am 29.Oktober 1951 wurde er offiziell an die Dresdner Hochschule für Bildende Künste als Leiter der Abteilung Grafik berufen, wo er bis zu seinem Tod 1960 blieb. Er war viele Jahre Gast bei dem Maler und Grafiker Theodor Schultze-Jasmer in Prerow, wovon zahlreiche Skizzen und kleine Zeichnungen und aquarelle zeugen.
Max Schwimmer zählt als expressiver Realist zu den bedeutenden Malern Sachsens aus dem vergangenen Jahrhundert. Er war seit 1952 Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin. Lit.: Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Inge Stuhr. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2004, ISBN 978-3-937146-14-0. ; Inge Stuhr: Max Schwimmer. Eine Biographie. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2010.
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild2 Los-Nr.: 102
Boote auf See, Aquarell
Max Schwimmer
1895 - 1960
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maßein cm: 29 x 32
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 400 - 500
Max Schwimmer (* 9. Dezember 1895 in Leipzig; † 12. März 1960 ebenda), Ahrenshoop, Prerow, war Maler, Graphiker und Illustrator. 1919 begann er an der Leipziger Universität mit dem Kunstgeschichts- und Philosophie-Studium. Er fand Anschluss an die antibürgerliche Kabarett-Szene, die von Hans Reimann, Erich Weinert, Slang und Ringelnatz dominiert war. Er arbeitet für die Satirezeitschriften Die Aktion und Der Drache. Mit Hilfe Johannes R. Bechers gelang es Schwimmer, sich in der linken Kunstszene zu etablieren.
Nach einer Reise durch Frankreich und Italien Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule in Leipzig. 1933 wurde er sofort aus dem Lehramt entlassen. Neun seiner Werke wurden als "entartete Kunst" diffamiert und konfisziert.[1] Zwischen 1941 und 1945 wurde er erneut als Soldat eingezogen.
1946 erhielt er eine Berufung als Professor und Leiter der Abteilung Graphik an die Staatliche Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe.[1] Dort war er von 1946 bis 1950 tätig. 1951 wurde er infolge einer gezielten Kampagne von seiner Tätigkeit entbunden. Am 29.Oktober 1951 wurde er offiziell an die Dresdner Hochschule für Bildende Künste als Leiter der Abteilung Grafik berufen, wo er bis zu seinem Tod 1960 blieb. Er war viele Jahre Gast bei dem Maler und Grafiker Theodor Schultze-Jasmer in Prerow, wovon zahlreiche Skizzen und kleine Zeichnungen und aquarelle zeugen.
Max Schwimmer zählt als expressiver Realist zu den bedeutenden Malern Sachsens aus dem vergangenen Jahrhundert. Er war seit 1952 Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin. Lit.: Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Inge Stuhr. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2004, ISBN 978-3-937146-14-0. ; Inge Stuhr: Max Schwimmer. Eine Biographie. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2010.
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bild3 Los-Nr.: 103
Paar, Kohle
Max Schwimmer
1895 - 1960
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 20
Rufpreis: 250
Schätzpreis: 300 - 400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

siehe Los 101


bild4 Los-Nr.: 104
Blumenwiese, Öl
Maria Slavona
1865 - 1931
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 50 x 34
Rufpreis: 2800
Schätzpreis: 3500 - 4000
Maria Slavona, 1865 Lübeck - 1931 Berlin, Malerin des Impressionismus. Bei ihrem Tod galt sie neben Dora Hitz als bedeutendste deutsche Malerin ihrer Zeit. Als Siebzehnjährige kam Marie Schorer 1882 zur Ausbildung im Malen und Zeichnen nach Berlin. Zunächst lernte sie an der Privatmalschule Eichler, bevor sie nach kurzer Zeit zur Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums wechselte, die sie 1886 verließ. 1887 erweiterte sie ihre Ausbildung an der Schule des Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin, da hier auch Mädchen Anatomiestudien betreiben und nach lebenden Modellen zeichnen durften.

Ab 1888 setzte sie ihr Studium in München, der Kunststadt des 17 Jahre zuvor neu gegründeten Deutschen Reiches, fort. Hier lernte sie zunächst bei Alois Erdtelt und besuchte wenig später die Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins, wo zur selben Zeit Käthe Kollwitz studierte. Prägenden Eindruck hinterließ ihr Lehrer, der Mitbegründer der Münchner Secession, Ludwig Herterich (1856–1932). Er machte Schorer mit dem französischen Impressionismus bekannt. Bei einem Ferienaufenthalt in Lübeck machte sie die Bekanntschaft einiger skandinavischer Künstler, die sie in ihrem Entschluss nach Paris zu gehen, bestärkten.

1890 kam ich nach Paris. Hier ging mir eine neue Welt auf. Die ersten Besuche im Louvre betäubten mich fast. Aber von den Schulen, die ich sah, war ich enttäuscht, dort gefiel mir nichts. Ich entschloß mich, allein zu arbeiten und Rat und Urteil nur im Kreise einiger junger gleichgesinnter Freunde, fast alles Dänen und Norweger, zu sehen zu suchen.

Die Künstlerin war 1890 mit dem dänischen Maler Vilhelm Petersen (1868–1923), der sich später Willy Gretor nannte, nach Paris gekommen. Hier nahm sie ihren Künstlernamen Maria Slavona an. Die ersten Jahre in Paris waren für sie geprägt von Enttäuschungen und finanziellen Schwierigkeiten. Zudem hatte sie mit Petersen ein uneheliches Kind, die spätere Schauspielerin Lilly Ackermann, für das es zu sorgen galt. Trotz aller Widrigkeiten wandte sie sich konsequent der französischen Malerei zu und widmete sich mit Enthusiasmus ihrer Kunst. In den Arbeiten der Pariser Jahre zeigt sich die Vertrautheit mit der französischen Malerei. Sie pflegte engen Kontakt zur Pariser Künstlerwelt, insbesondere durch ihre Freundschaft mit Camille Pissarro. Als Malerin erreichte sie schließlich Anerkennung und Bestätigung. 1893 stellte sie zum ersten Mal im Salon du Champ de Mars aus, unter dem männlichen Pseudonym Carl-Maria Plavona, né à Varsovie.

In Paris lernte sie den Schweizer Kunsthändler Otto Ackermann kennen, den sie 1900 heiratete. Das Paar führte ein lebendiges Künstlerhaus, in dem Künstler und andere Persönlichkeiten wie Edvard Munch, Walter Leistikow, Max Liebermann, Bertha von Suttner, Rainer Maria Rilke, Käthe Kollwitz sowie der junge Theodor Heuss verkehrten.

Viele ihrer besten Bilder schuf sie in ihrer Pariser Zeit. Ihre Werke wurden von Sammlern geschätzt, und man verglich sie mit Berthe Morisot. 1907 kaufte der französische Staat eines ihrer Landschaftsbilder. Seit 1901 stellte sie als korrespondierendes Mitglied in der Berliner Secession aus. Als frühes Mitglied des Deutschen Künstlerbundes nahm Maria Slavona 1904 an der ersten gemeinsamen Ausstellung mit der Münchener Sezession teil: mit den Gärten in Montmartre und Kinderstudien.[3]

1906 siedelte Slavona mit ihrer Familie in ihre Geburtsstadt Lübeck über. Ab 1909 lebte sie in Berlin. 1913 wurde sie ordentliches Mitglied der Berliner Secession, nach deren Spaltung wechselte sie in die von Max Liebermann geführte Freie Secession. Maria Slavona galt in der zeitgenössischen Kunstkritik als eine Mitkämpferin für die moderne Kunst. Französischer Impressionismus und eine „norddeutsche Nüchternheit“ verbanden sich in ihrem Werk, das sich besonders durch die Sensibilität der Farbgebung auszeichnet. Zu ihrer posthumen Würdigung veranstaltete 1931 die Nationalgalerie im Berliner Kronprinzenpalais eine Ausstellung ihrer Werke, die anschließend durch neun deutsche Städte wanderte. aus Wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 105
Blumen in Vase, Öl
Dora Koch-Stetter
1881 - 1968
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 52 x 47
Rufpreis: 3500
Schätzpreis: 3500 - 4000
Koch-Stetter, Dora, 1881 Bayreuth - 1968 Ahrenshoop; Schülerin bei Corinth + Segal in Berlin, 1911 erster Aufenthalt in Ahrenshoop, Mitglied im Verein Berliner Künstlerinnen, ab 1927 auf dem Fischland ansässig.Lit: KLA,
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bild6 Los-Nr.: 106
Chrysanthemen, Öl
Dora Koch-Stetter
1881 - 1968
Signatur: signiert:
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 34
Rufpreis: 1400
Schätzpreis: 1600 - 2000
Koch-Stetter, Dora, 1881 Bayreuth - 1968 Ahrenshoop; Schülerin bei Corinth + Segal in Berlin, 1911 erster Aufenthalt in Ahrenshoop, Mitglied im Verein Berliner Künstlerinnen, ab 1927 auf dem Fischland ansässig.Lit: KLA,
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bild5 Los-Nr.: 107
in den Dünen, Mischt.
Dora Koch-Stetter
1881 - 1968
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 47 x 68
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1200 - 1600
Dora Koch-Stetter, siehe Los 105
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bild5 Los-Nr.: 108
Winter, Öl
Dora Koch-Stetter
1881 - 1968
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 42 x 34
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1100 - 1400
Dora Koch-Stetter, siehe Los 105
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bild5 Los-Nr.: 109
Kopfweide, Öl
Dora Koch-Stetter
1881 - 1968
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 26 x 22
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 360 - 400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Dora Koch-Stetter, siehe Los 105


bild5 Los-Nr.: 110
Toreinfahrt, Öl
Dora Koch-Stetter
1881 - 1968
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 40
Rufpreis: 1300
Schätzpreis: 1300 - 1400

Dora Koch-Stetter, siehe Los 105
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