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Auktion am 18. August 2019, 12 Uhr


bild1 Los-Nr.: 11
in der Bretagne, Öl, 1905
Hans von Bartels
1856 - 1913
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 32 x 47
Rufpreis in Euro: 550
Schätzpreis: 800 - 1000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Johann Nicolaus Heinrich von Bartels, 1856 in Hamburg - 1913 in München, war Maler. Er wurde als Sohn des russischen Regierungsbeamten Dr. N. F. F. von Bartels geboren. Er studierte bei dem Marinemaler Rudolf Hardorff in Hamburg, dann bei Adolph Schweitzer in Düsseldorf und bei Carl Oesterley senior wiederum in Hamburg. Nach zahlreichen Reisen ließ er sich mit seiner Frau, der Schriftstellerin Wanda von Bartels, 1885 in München nieder und wurde 1891 zum Professor für Malerei ernannt. Er war Mitglied im Hamburger Künstlerverein von 1832 und wurde Ehrenmitglied in führenden englischen, deutschen, holländischen, belgischen und österreichischen Kunstgesellschaften. Aus Berlin, München, Wien, Paris, Madrid und Budapest erhielt er jeweils eine Goldene Medaille, ferner 1892 das Ritterkreuz 1. Klasse des Königlich Sächsischen Albrechts-Ordens. Hans v. Bartels galt als einer der führenden deutschen Aquarell-Maler, eine Technik, die er auch bei ungewöhnlich großen Formaten anwandte. Seine Ölgemälde wurden für ihre Energie gerühmt. Thematisch beschäftigte er sich hauptsächlich mit dem Meer und dem Leben der Fischer vor allem der niederländischen Küste.
LIt.: Fr. v. Boetticher; Thieme-Becker; Paul Westheim: Ein Schilderer des Meeres


bild2 Los-Nr.: 12
Stillleben mit Porzellanhund, Öl
Tom Beyer, Rügen
1907 - 1981
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 63 x 48
Rufpreis in Euro: 1000
Schätzpreis: 1500 - 1800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Tom Beyer, 1907 in Münster - 1981 in Stralsund, war Maler. 1924 Werkkunstschule Münster und anschließend bis 1926 die Kunstgewerbeschule Düsseldorf. Studienreisen durch Europa führten ihn 1927 nach Schweden, wo in Landskrona bei Prof. Nordlind seine Haltung zur Landschaft des Nordens entscheiden geprägt wurde. Weitere Stationen der Studienreisen zwischen 1927 und 1931 Paris, Dänemark und Finnland. 1931 zog er nach Berlin, wo er im selben Jahr ein Atelier eröffnete und in die KPD eintrat. 1935 bereiste er die Insel Rügen und lies sich in Göhren nieder. Wie viele andere Künstler war auch Tom Beyer vom Ausstellungsverbot der Nationalsozialisten betroffen. Nach dem Krieg lebte Tom Beyer bis 1952 in Göhren. Er leitete eine Kunstschule (Landeskunstschule Mecklenburg-Vorpommern) im Putbuser Schloss. 1950 wurde er Landesvorsitzender des Verbandes Bildender Künstler. Zahlreiche Ausstellungen in der DDR und im Ausland unterstreichen die Bedeutung Beyers, der als Mitglied der SED auch den sozialistischen Aufbau in seinen Werken festhielt. Ab 1972 war er nebenamtlich als Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.


bild3 Los-Nr.: 13
Bauernhaus auf Hiddensee, Zeichnung
Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 17 x 29
Rufpreis in Euro: 350
Schätzpreis: 400 - 500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund, 1867 Stralsund - 1957 Stralsund, Malerin. Das begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Ihre künstlerische Begabung wurde früh entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddensoer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


bild4 Los-Nr.: 14
heraufziehendes Wetter, Aquarell
Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 45
Rufpreis in Euro: 300
Schätzpreis: 450 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel


bild5 Los-Nr.: 15
Boot am Strand, Aquarell
Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 30
Rufpreis in Euro: 280
Schätzpreis: 400 - 500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund, 1867 Stralsund - 1957 Stralsund, Malerin. Das begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Ihre künstlerische Begabung wurde früh entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddensoer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


bild6 Los-Nr.: 16
Heumahd, Öl
Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 44 x 59
Rufpreis in Euro: 700
Schätzpreis: 1000 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel


bild5 Los-Nr.: 17
Elisabeth liest G. Hauptmann, Öl
Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 99 x 79
Rufpreis in Euro: 6000
Schätzpreis: 8000 - 10000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel


bild5 Los-Nr.: 18
Asta Nielsen, Mischt.
Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 40 x 27
Rufpreis in Euro: 1500
Schätzpreis: 2400 - 3000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel


bild5 Los-Nr.: 19
Kindheitserinnerung, Mischt.
Gerlinde Creutzburg, Ahrenshoop
1955 -
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 70 x 95
Rufpreis in Euro: 1800
Schätzpreis: 2400 - 3000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Gerlinde Creutzburg, 1955 Berlin - 1975 - 80 Studium Burg Giebichenstein, seit 1980 freiberuflich tätig. 1994 - 98 Gründerin und Leiterin des Kunsthauses Guttenberg; 1998 - 2005 Aufbau und Leitung des Neuen Kunsthauses Ahrenshoop; seit 2006 Leiterin des Kunsthauses Lukas (ehemalige Malschule von Paul Müller-Kaempff),...weitere Infos siehe www.gerlinde-creutzburg.de


bild5 Los-Nr.: 20
Badende, Öl
Artur Degner (Königsberg)
1888 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 50 x 70
Rufpreis in Euro: 1400
Schätzpreis: 1600 - 1800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Arthur Degner, 1888 Gumbinnen, Ostpreußen - 1972 Berlin, Maler, Grafiker und Bildhauer. 1906 - 1908 Kunstakademie Königsberg bei Ludwig Dettmann und Otto Heichert. 1909 über München nach Berlin. 1910 Reise nach Paris und 1912 Ausstellung bei Paul Cassirer. Außer Cassirers fand er die Förderung von Lovis Corinth und Max Liebermann. 1919 Vorstand der Freien Secession. 1920 an die Akademie Königsberg berufen. ab 1925 Dozenter an der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Berlin. 1931 bis 1933r Vorsitzender der Berliner Secession. 1933 Arbeits- und Ausstellungsverbot. Dennoch ermöglichte der Villa-Romana-Preis des Deutschen Künstlerbundes 1936 einen Studienaufenthalt in Florenz; 1937 wurde er Mitglied der Vereinigung Berliner Künstler, 1939 aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen und sechs seiner Werke als "entartet" beschlagnahmt. Als sein Atelier mit 300 Gemälden zerstört wurde, siedelte er 1943 nach Schlesien über. Nach Kriegsende wurde er von Karl Hofer an die HBK geholt. 1956 wurde er emeritiert. Auszeichnungen: Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg (1929); Villa-Romana-Preis des Deutschen Künstlerbundes (1936); Bundesverdienstkreuz am Bande (25. November 1969) ; Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen (1969). Lit.: Arthur Degner. Einführung von Rudolf Pfefferkorn. Delp, München 1970, ISBN 3-7689-0079-7; Eberhard Ruhmer (Hg.): Arthur Degner. Mensch und Werk. Bruckmann, München 1967. Artur Degner hielt sich einige Male auf dem Darss auf. (Aus Wikipedia)


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