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Auktion am 20. April 2019, 17 Uhr


bild1 Los-Nr.: 11
Segler vor Rügen, Öl
Tom Beyer
Lebensdaten
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 50 x 60
Rufpreis in Euro: 1200
Schätzpreis: 1600 - 2000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Tom Beyer (* 17. Mai 1907 in Münster; † 9. September 1981 in Stralsund) war ein deutscher Maler. Er besuchte ab 1924 die Werkkunstschule Münster und anschließend bis 1926 die Kunstgewerbeschule Düsseldorf. Studienreisen durch Europa führten ihn 1927 nach Schweden, wo in Landskrona bei Prof. Nordlind seine Haltung zur Landschaft des Nordens entscheiden geprägt wurde. Weitere Stationen der Studienreisen zwischen 1927 und 1931 Paris, Dänemark und Finnland. 1931 zog er nach Berlin, wo er im selben Jahr ein Atelier eröffnete und in die KPD eintrat. 1935 bereiste er die Insel Rügen, wo er sich in Göhren niederließ. Wie viele andere Künstler war auch Tom Beyer vom Ausstellungsverbot der Nationalsozialisten betroffen. Nach dem Krieg lebte Tom Beyer bis 1952 in Göhren. Er eröffnete und leitete eine Kunstschule (Landeskunstschule Mecklenburg-Vorpommern) im Putbuser Schloss. 1950 wurde er Landesvorsitzender des Verbandes Bildender Künstler. Zahlreiche Ausstellungen in der DDR und im Ausland unterstreichen die Bedeutung Beyers, der als Mitglied der SED auch den sozialistischen Aufbau in seinen Werken festhielt. Ab 1972 war er nebenamtlich als Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.


bild2 Los-Nr.: 12
Dorfarzt, Öl
Hans Brass
1885 Wesel - 1959 Berlin
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 91 x 59
Rufpreis in Euro: 2500
Schätzpreis: 3000 - 3500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Hans Brass, 1885 Wesel - 1959 Berlin, Ahrenshoop, Maler und Grafiker des deutschen Expressionismus. Ab 1898 besuchte Hans Brass für zwei Jahre die Kunstgewerbeschule Magdeburg. Diese Ausbildung, die sein Vater finanzierte, brach Brass ab, weil sie ihm für seine Ziele unzulänglich schien. In Berlin begann er eine Lehre als Anstreicher, wechselte aber bald zu verschiedenen Gelegenheitsarbeiten. 1904 fand er einen Mäzen, der ihm ein Studium am Lehr- und Versuchs-Atelier für angewandte und freie Kunst (Debschitz-Schule) in München ermöglichte. Auch diese Ausbildung brach er wegen eines Zerwürfnisses mit Wilhelm von Debschitz nach kurzer Zeit ab.
Später fand er erste Arbeitsmöglichkeiten als Grafiker bei der Druckerei Mosse in Berlin und der von Rudolf Presber herausgegebene literarischen Zeitschrift Arena. 1908 heirateten Hans Brass und Clara Krause.
1915 wurde Hans Brass als Soldat zum Ersten Weltkrieg eingezogen. Die Erlebnisse als Frontsoldat führten ihn zur intensiven Beschäftigung mit dem Expressionismus. Ab 1917 gehörte Brass zum Künstlerkreis um Herwarth Waldens Zeitschrift Der Sturm. Danach wurde er als überzeugter Sozialist kurz nach Gründung der Novembergruppe deren Mitglied. Er stellte in Berlin aus und begann, sich einen Namen zu machen. In den Kunstkritiken führender Zeitungen wurde Brass öfter positiv erwähnt. Paul Westheims Zeitschrift Das Kunstblatt würdigte ihn mit einem umfangreichen Artikel.[2]
1921 übersiedelte er mit seiner neuen Lebensgefährtin Martha Wegscheider nach Ahrenshoop. Gemeinsam gründeten sie die Bunte Stube. Von 1927 bis 1930 übte er das Amt des Gemeindevorstehers von Ahrenshoop aus. Seine künstlerische Tätigkeit kam weitgehend zum Erliegen. 1931 zog Brass nach einem schweren Unfall wieder nach Berlin. Er konvertierte zum Katholizismus. Der Versuch einer Wiederbelebung seiner Karriere als Maler scheiterte. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde er als "entartet" eingestuft. Nach seinem Austritt aus der Reichskulturkammer stellte er das Malen ganz ein. 1937 ging er erneut nach Ahrenshoop, heiratete nun Martha Wegscheider und betrieb mit ihr bis 1948 die Bunte Stube.
Ab 1944 wandte sich Brass wieder intensiv der Malerei zu. 1950 trennte er sich von Martha Wegscheider und kehrte endgültig nach Berlin (Ost) zurück. Hier heiratete er Elisabeth Bieschke. Trotz intensivster Bemühungen und einiger Ausstellungserfolge und Veröffentlichungen in dieser Zeit (Schwerin, Berlin, Güstrow) misslang auch dieser neue Versuch, endlich einen Durchbruch zu erzielen. In der DDR wurde Brass wegen zu abstrakter Malerei als "Formalist" aus dem Kulturleben ausgegrenzt, dem westdeutschen Kunstbetrieb galt er zu sehr als "Realist". In diesem Spannungsfeld entwickelte er, anknüpfend an die expressionistischen Erfahrungen der zwanziger Jahre, einen reifen, sehr individuellen Spätstil.
Aus Wikipedia


bild3 Los-Nr.: 13
Fischer auf Hiddensee, Öl
Elisabeth Büchsel
Lebensdaten
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 56
Rufpreis in Euro: 1600
Schätzpreis: 1800 - 2200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund, (* 29. Januar 1867 in Stralsund; † 3. Juli 1957 in Stralsund) war eine deutsche Malerin. Das relativ begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Sie begann bereits im Kindesalter, sich für die Darstellung ihrer Umgebung zu interessieren. Ihre künstlerische Begabung wurde entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie dann als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddenseer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


bild4 Los-Nr.: 14
Mädchen auf der Blumenwiese, Öl
Elisabeth Büchsel
Lebensdaten
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung:gerahmt
Maße in cm: 39 x 29
Rufpreis in Euro: 1500
Schätzpreis: 2000 - 2500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel


bild5 Los-Nr.: 15
Vitt auf Rügen, Öl
Elisabeth Büchsel
Lebensdaten
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 40 x 45
Rufpreis in Euro: 900
Schätzpreis: 1200 - 1500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Charlotte Helene Emilie Büchsel (* 29. Januar 1867 in Stralsund; † 3. Juli 1957 in Stralsund) war eine deutsche Malerin. Das relativ begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Sie begann bereits im Kindesalter, sich für die Darstellung ihrer Umgebung zu interessieren. Ihre künstlerische Begabung wurde entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie dann als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddenseer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


bild6 Los-Nr.: 16
nach dem Fang, Öl
Elisabeth Büchsel
Lebensdaten
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 35
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 800 - 900
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel


bild5 Los-Nr.: 17
im Park, Öl
Franz Bunke
Lebensdaten
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 50 x 50
Rufpreis in Euro: 900
Schätzpreis: 1100 - 1300
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bunke, Franz, 1857 Schwaan - 1939 Oberweimar; Akademie Weimar, seit 1910 dort Professor; bedeutende Persönlichkeit der Schwaaner Kolonie. Der Sohn eines Mühlenbauers erhielt ab 1871 beim Rostocker Maler Paul Tischbein (1820-1874) Zeichenunterricht und studierte nach dessen Tod ab 1874 bei Theodor Rocke. Im Jahr 1878 begann er ein Kunststudium an der Akademie der Künste in Berlin, wechselte jedoch im selben Jahr an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar. Dort war er von 1882 bis 1884 Meisterschüler des Landschaftsmalers Theodor Hagen und erhielt im Jahre 1886 ein Lehramt für Landschaftsmalerei. 1910 verlieh ihm Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach den Professorentitel. Bunke hielt sich ab 1892 im Sommer regelmäßig in Schwaan auf und gründete dort eine Künstlerkolonie. Jährlich im Sommer zog er mit einigen Schülern und Schülerinnen der Akademie in seinen Heimatort. Zeitweilig malten dort auch Peter Paul Draewing, Rudolf Bechstein, Rudolf Bartels, Erich Venzmer, Wilhelm Facklam und Paul Müller-Kaempff. Auszeichnungen: 1880 erhielt er die Goldene Medaille für Kunst der Karl-Alexander Stiftung in Weimar. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Königlichen Akademischen Hochschule für Bildene Kunst Berlin wurde er 1896 mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet. 1911 erhielt er für sein Wirken die Große Medaille für Kunst und Wissenschaft vom Großherzog Friedrich Franz IV. anlässlich der Kunst- und Gewerbeausstellung in Schwerin. 1927 wurde er zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Schwaan ernannt, die auch eine Straße nach ihm benannte.
Zu seinen bekanntesten Landschaftsmotiven gehören Zeichnungen und Ölbilder von seiner Heimatstadt Schwaan, Wiesen und Weiher an der Warnow und den angrenzenden Dörfern. Er stellte seine Werke zwischen 1903 und 1914 im Münchener Glaspalast und im Jahr 1914 in einer Gemäldeausstellung in Wien aus. Im Jahr 1930 wurden seine Werke in einer Einzelausstellung in seiner Heimatstadt Schwaan gezeigt.


bild5 Los-Nr.: 18
Strandvergnügen, Öl
Erich Demmin
Lebensdaten
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 46
Rufpreis in Euro: 240
Schätzpreis: 300 - 360
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Erich Demmin, 1911 Ivenack - 1997 Berlin, war Landschaftsmaler, Grafiker und Restaurator. 1931 - 39 Studium an den Ver.Staatssch. f. freie u. angewandte Kunst. Er war Mitlied in der Havelländischen Malerkolonie. (aus Wikipedia)


bild5 Los-Nr.: 19
Erntezeit, Öl
Helene Dolberg
Lebensdaten
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 45 x 62
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Helene Dolberg, 1881 - 1979, Rostock, Malerin. Auf Anregung des mit dem Vater befreundeten Malers Hans Licht (1876-1935) besuchte sie in Berlin-Schlachtensee die dortige Malerinnenschule, die Kunstakademien blieben seinerzeit für Frauen noch verschlossen. Anschließend ging sie als Lehrerin für Zeichnen und Singen an eine Privatschule in Hellenthal in der Eifel. Hier entstanden bereits einige Landschaftsbilder. Später studierte sie in Leipzig, siedelte wieder nach Rostock. Wikipedia


bild5 Los-Nr.: 20
im Abendlicht, Öl
Louis Douzette
Lebensdaten
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 16 x 23
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 1200 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Louis Douzette (* 25. September 1834 in Tribsees als Carl Ludwig Christoph Douzette; † 21. Februar 1924 in Barth)Mondscheinmaler. Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Literatur: Gerd Albrecht (Hg.): Louis Douzette : Landschaftsmaler 1834 - 1924


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