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Auktion am 16. August, 12 Uhr


bild1 Los-Nr.: 71
Selbstportrait, Radierung 7/20
Lotte Laserstein
1898 - 1993
Signatur: sign.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 10 x 8
Rufpreis in Euro:300
Schätzpreis: 350 - 400
Lotte Laserstein
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bild2 Los-Nr.: 72
Wiesen und Wald, Pastell
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: monogr. + NlSt
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 59
Rufpreis in Euro: 2400
Schätzpreis: 2800 - 3200
Käthe Löwenthal, 1878 - 1942 NS-Lager Izbica, Käthe Loewenthal lebt 1889 bis 1891 in Bern, wo sie Bekanntschaft Bekanntschaft mit Ferdinand Hodler macht. 1895 kehrt sie in die Schweiz zurück, um bei Hodler zu studieren. Während einer Parisreise lernt Loewenthal Leo von König kennen und folgt ihm nach Berlin an die Kunstakademie. Während ihres Studiums entstehen vorrangig Akte, Tierstudien und Porträts. In dieser Zeit wird auch die enge Freundschaft mit der Malerin Erna Raabe begründet. 1905 bezieht die Künstlerin ein Atelier in München, wo sie an Aufträgen für Porträts und Stillleben arbeitet. Bei regelmäßigen Reisen ins Berner Oberland entstehen zahlreiche Landschaftsstudien. Loewenthal stellt nun in der Berliner Sezession, dem Hamburgischen Kunstverein und im Münchner Glaspalast aus. 1912-33 besucht sie alljährlich ihre Schwester Susanne Ritscher, ebenfalls Malerin, auf der Insel Hiddensee und arbeitet dort an Seestücken und Landschaftsbildern. 1914 übersiedelt Loewenthal nach Stuttgart und studiert bei Adolf Hölzel, dessen Hinwendung zur abstrakten Malerei folgt sie jedoch nicht. Die nächsten zwei Jahrzehnte bestreitet sie als freie Malerin in Stuttgart. 1935 wird sie von den Nationalsozialisten mit dem Malverbot belegt. Im selben Jahr unternimmt sie ihre letzte Reise ins Berner Oberland. 1942 erfolgt die Deportation in das nationalsozialistische Vernichtungslager Izbica (Polen), wo sie kurz darauf umkommt. Ein Jahr später werden bei einem Bombenangriff ihre in einem Stuttgarter Magazin eingelagerten Bilder zerstört. (Lit.: A. Rapp, Hiddensoer Künstlerinnenbund, 2012)
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bild3 Los-Nr.: 73
Wellengang, Öl
Carl Hinrichs
1903 - 1990
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 23
Rufpreis in Euro: 220
Schätzpreis: 300 - 350
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Carl Hinrichs, 1903 Nürnberg - 1990 Schwerin, Maler, Unterricht bei Wilhelm Facklam, danach Akademie der Künste in Berlin, Meisterschüler bei Ehmsen. Malte bevorzugt Landschaften und Stillleben. aus Wikipedia


bild4 Los-Nr.: 74
an der Ostsee, Öl
Walter Moras
1856 - 1925
Signatur: sign.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 45
Rufpreis in Euro: 1200
Schätzpreis: 1400 - 1600
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Walter Moras, 1856 Berlin - 1925 Harzburg, Maler. Seine Entwicklung wurde wesentlich geprägt von dem Marine- und Landschaftsmaler Hermann Eschke, in dessen Atelier er seine Ausbildung erhielt. 1876 stellte er zum ersten Mal auf der Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste in Berlin aus. Bis 1910 war er mit wenigen Ausnahmen kontinuierlich auf den Großen Berliner Kunstausstellungen vertreten. Mehrfach beteiligte er sich auch an den Ausstellungen des Bremer Kunstvereins, des Oldenburger Kunstvereins, des Königsberger Kunstvereins und war 1890 auf der JA in München präsent. Auf Empfehlung seines Lehrers Hermann Eschke malte Walter Moras in jungen Jahren vor allem auf der Insel Rügen und in Mecklenburg. Er bereiste Norwegen, Italien, Holland. Viele seiner Bilder entstanden im märkischen Umland von Berlin und später im Spreewald. Er gehörte zu den naturnahen Landschaftsmalern, deren Schaffen mit der Blütezeit der Freilichtmalerei zusammenfiel. In Berlin malte er kaum, obgleich er zeitlebens Berliner blieb und von der Kunstwissenschaft als "Berliner Maler" geführt wird. Seine Malweise ist realistisch, geprägt von einem Hauch Melancholie, meist schlicht und kultiviert. Gelegentlich finden sich in seinen stimmungsvollen poetischen Bildern impressionistische Einflüsse. In späteren Jahren schuf er großformatige Herbstbilder, die durch ihre warmen Farbtöne bestechen. Gleiches gilt auch für seine Winterlandschaften, die sehr sorgfältig komponiert sind und im Schnee besonders subtile Tönungen aufweisen. Die Gemälde von Walter Moras sind bis heute beliebt und werden immer wieder auf Kunstauktionen gehandelt. Walter Moras war nicht Mitglied im Verein Berliner Künstler. Er schloss sich auch keiner Norddeutschen Künstlerkolonie an, obgleich er zeitgleich in deren Gefilden malte. Werke: Meeresbrandung mit Wrack um 1875; An der jütischen Küste um 1876; Mondaufgang um 1879; Wildbach mit Holzschneidemühlen; Ostseestrand um 1887; Dorf Göhren auf Rügen um 1890; Blick auf einen Hochofen in Ruhrort um 1891; Heidelandschaft (Nationalgalerie Berlin); Bauernhof mit Garten (Kulturhistorisches Museum Magdeburg); Mondschein.Motiv aus Anklam (Museum im Steintor Anklam)
Lit.: Irmgard Wirth: Berliner Malerei im 19. Jahrhundert. Siedler Verlag Berlin 1990, S. 391 / 398; Bötticher: Malerwerke des 19. Jahrhunderts. Pantheon-Verlag, Leipzig 1941, S. 73,; Alfried Nehring: Walter Moras - Spuren eines Malerlebens - aus der Blütezeit der Freilichtmalerei. Klatschmohn Verlag, Bentwisch 2010, ISBN 978-3-941064-13-3

 


bild5 Los-Nr.: 75
Weststrand, Öl
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 60 x 80
Rufpreis in Euro: 3500
Schätzpreis: 4000 - 4500
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Paul Müller-Kaempff


bild6 Los-Nr.: 76
Winter, Aquarell
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: sign.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 47
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 800 - 1000
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Paul Müller-Kaempff


bild5 Los-Nr.: 77
Sommertag bei A´hoop, Öl
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: sign.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 24
Rufpreis in Euro: 1200
Schätzpreis: 1500 - 1700
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Müller-Kaempff, Paul (* 16. Oktober 1861 in Oldenburg; † 5. Dezember 1941 in Berlin) war ein deutscher Maler, Zeichner und Lithograf. Seine Ausbildung erhielt Paul Müller-Kaempff zunächst als Schüler der Akademie Düsseldorf, 1883-86 der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber (1851-1917) und 1886-88 der Berliner Akademie im Meisteratelier bei Hans Fredrik Gude (1825-1903). Zu dieser Zeit weilte auch Georg Müller vom Siel (1865-1939) in Berlin. Er war 1886 ebenfalls Schüler bei Hans Fredrik Gude. Das Gesamtwerk des aus Oldenburg stammenden Malers und Grafikers Paul Müller-Kaempff wäre heute sicher nicht mehr so von Bedeutung, wenn er nicht 1889 während einer Wanderung mit seinem Studienfreund, dem Tiermaler Professor Oskar Frenzel (1855-1915), das weltabgeschiedene Fischerdorf Ahrenshoop an der Ostsee für die Kunst entdeckt hätte. 1892 baute er sich dort sein Wohnhaus und 1894 eröffnete er die Malschule St. Lucas. Mit einigen Kolleginnen und Kollegen aus Berlin - Anna Gerresheim (1852-1921), Elisabeth von Eicken (1862-1940), Friedrich Wachenhusen (1859-1925), Fritz Grebe (1850-1925), Hugo Richter-Lefensdorf (1854-1904) - begründete Paul Müller-Kaempff die Künstlerkolonie Ahrenshoop. Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop


bild5 Los-Nr.: 78
Landschaft, Farbstifte
Paul Müller-Kaempff
1861 - 1941
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 15 x 23
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 450 - 500
Paul Müller-Kaempff
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bild5 Los-Nr.: 79
Fischerboote vor Rügen, Öl
Alex. Müller-Kurzwelly
Lebensdaten
Signatur: sign.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 63 x 138
Rufpreis in Euro: 2800
Schätzpreis: 4000 - 4500
Alexander Müller-Kurzwelly, Maler des Naturalismus und Impressionismus. Nach seinem Studium der Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Jena wurde er 1881 zum Dr. phil. promoviert. Als Schüler von Hans Fredrik Gude, der in Berlin die Meisterklasse für Landschaftsmalerei leitete, studierte er zwischen 1881 und 1885 an der Berliner Akademie. Daneben bestanden Verbindungen zu Schülern von Hermann Eschke und zu den Künstlerkolonien auf Rügen, Hiddensee, Ahrenshoop sowie Ekensund bei Flensburg. 1883 trat Müller-Kurzwelly dem Verein Berliner Künstler bei, dem er bis zu seinem Tode angehörte. aus Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 80
Rosen in Vase, Öl
Otto Niemeyer-Holstein
1896 - 1984
Signatur: monogr.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 28
Rufpreis in Euro: 1200
Schätzpreis: 1500 - 1700
Otto Niemeyer-Holstein (1896 Kiel - 1984 Lüttenort); während des 1. WK Rekonvaleszent in der Schweiz, beginnt dort zu zeichnen und malen; lernt in Ascona 1918 A. Jawlensky + M. v. Werefkin kennen, 1919 Malkurse bei Arthur Segal in Ascona; danach kurz an der Akademie Kassel. Gründungsmitglied der Gruppe "Der große Bär" 1924 in Ascona; 1925 an der Academie Ranson in Paris, seit 1930 mit Otto Manigk und H. Wegehaupt befreundet; 1931/32 mehrfach auf Usedom, wo er sich 1933 niederläßt.
1961 Ausstellung in der Berliner Nationalgalerie; 1963 Wahl zum Präsidenten der internationalen Ostsee-Biennale; 1964 Zuerkennung des Professorentitels; 1965 Malerreise nach Taschkent, Samarkand und Buchara; 1969 Mitglied der Akademie der Künste; 1974 Nationalpreis für Kunst (II. Klasse); Kauf der Windmühle in Benz; 1984 Otto Niemeyer-Holstein stirbt am 20. Februar 1984 in Lüttenort. Beisetzung auf dem Friedhof in Benz auf Usedom.
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