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Auktion am 21. August, 12 Uhr, im Hotel Fischerwiege am Schifferberg in Ahrenshoop


bild1 Los-Nr.: 71
kleiner Hafen, Aquarell
Max Schwimmer
1895 - 1960
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 27
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 900 - 1000

Max Schwimmer (* 9. Dezember 1895 in Leipzig; † 12. März 1960 ebenda), Ahrenshoop, Prerow, war Maler, Graphiker und Illustrator. 1919 begann er an der Leipziger Universität mit dem Kunstgeschichts- und Philosophie-Studium. Er fand Anschluss an die antibürgerliche Kabarett-Szene, die von Hans Reimann, Erich Weinert, Slang und Ringelnatz dominiert war. Er arbeitet für die Satirezeitschriften Die Aktion und Der Drache. Mit Hilfe Johannes R. Bechers gelang es Schwimmer, sich in der linken Kunstszene zu etablieren.
Nach einer Reise durch Frankreich und Italien Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule in Leipzig. 1933 wurde er sofort aus dem Lehramt entlassen. Neun seiner Werke wurden als "entartete Kunst" diffamiert und konfisziert.[1] Zwischen 1941 und 1945 wurde er erneut als Soldat eingezogen.
1946 erhielt er eine Berufung als Professor und Leiter der Abteilung Graphik an die Staatliche Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe.[1] Dort war er von 1946 bis 1950 tätig. 1951 wurde er infolge einer gezielten Kampagne von seiner Tätigkeit entbunden. Am 29.Oktober 1951 wurde er offiziell an die Dresdner Hochschule für Bildende Künste als Leiter der Abteilung Grafik berufen, wo er bis zu seinem Tod 1960 blieb. Er war viele Jahre Gast bei dem Maler und Grafiker Theodor Schultze-Jasmer in Prerow, wovon zahlreiche Skizzen und kleine Zeichnungen und Aquarelle zeugen.
Max Schwimmer zählt als expressiver Realist zu den bedeutenden Malern Sachsens aus dem vergangenen Jahrhundert. Er war seit 1952 Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin. Lit.: Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Inge Stuhr. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2004, ISBN 978-3-937146-14-0. ; Inge Stuhr: Max Schwimmer. Eine Biographie. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2010.

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bild2 Los-Nr.: 72
Die Nacht fällt blau, Pastell
Elisabeth Sittig
1899 - 2001 
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 10 x 15
Rufpreis: 180
Schätzpreis: 300 - 400

Elisabeth Sittig, 1899 Frankfurt (Rödelheim) - 2001 Barth, Malerin, von 1917 bis 1929 besuchte siedie Kunstschule in Frankfurt/Main. von 1923 bis 1925 Meisterschülerin bei Hans Brasch. 1939 übersiedelte die Familie nach Barth. Elisabeth Sittig wurde 1945 Mitglied im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands (Kunstschaffender, Sektion „Bildende Kunst“) und später im Verband Bildender Künstler (VBK). Über viele Jahre gab sie Zeichen- und Sportunterricht an Barther Schulen.

Erste Auftragsarbeiten waren Porträts für die sowjetische Besatzungsmacht. Vor allem Porträts und Kinderporträts sollten neben Stillleben und Landschaften ihre häufigsten Motive werden. Zu ihrem Freundeskreis gehörten u. a. Käthe und Theodor Schultze-JasmerRuth KlatteMax SchwimmerKate Diehn-BittHedwig Holtz-Sommer oder Edith Dettmann. aus wikipedia

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bild3

Los-Nr.: 73
Ruderer + Kräutersammlerin, Mischt.
Emma Stern
1879 - 1970
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 29 + 23 x 29
Rufpreis: 280
Schätzpreis: 400 - 500

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Emma Stern, 1878 St. Wendel - 1970 Paris, Stern emigrierte 1935 nach Paris. Die Künstlerin begann erst 1948 zu malen. In ihrer neuen Heimat wurde sie als Malerin berühmt. In ihrer alten Heimat erinnert seit 2004 eine Straße an sie.


bild4 Los-Nr.: 74
Prerowbucht, Blei
Friedrich Wachenhusen
1859 - 1925
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 9 x 13
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 - 600
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Wachenhusen, Friedrich 1859 Schwerin - 1925 Schwerin; Mitbegründer der Ahrenshooper Künstlerkolonie, Akademie Karlsruhe, Akademie bei Th. Hagen und Akademie Berlin bei Eugen Bracht. Über Weimar fand er zum Impressionismus. Seine Landschaften fanden auf den Großen Kunstausstellungen Anerkennung. 1897 baute er ein Haus am Schifferberg 10 in Ahrenshoop, lebte auch in Schwerin-Görries. Nach 1918 zog er sich nach Schwerin zurück. Lit: Th-B; Künstlerlexikon Ahrenshoop


bild5 Los-Nr.: 75
Hafen von Pruchten, Öl
Hans Weyl
1925 - 1994
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 51
Rufpreis:240
Schätzpreis: 400 - 500
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Hans Weyl , Maler und Kunstlehrer in Barth, 1925 Heiligenbeil (Ostpreußen) - 1994, Barth


bild6 Los-Nr.: 76
Kampen auf Sylt, Zeichn.
Emmy Wohlwill-Thomae
1883 - 1961
Signatur: Nachl.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 25 x 34
Rufpreis:120
Schätzpreis: 200 - 240
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Emmy Wohlwill-Thomae, 1883 Hamburg - 1961 Hamburg, Malerin, Schülerin von A. Illies in der Hamburger Kunstschule, Heirat mit dem Hamburger Maler Paul Wohlwill. Bildete sich im Atelier von Henri Matisse fort. Emigrierte nach 1933 nach Portugal. nach der neue rump


bild5 Los-Nr.: 77
am Strand, Mischt.
Emmy Wohlwill-Thomae
1883 - 1961
Signatur: Nachl.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 25
Rufpreis: 200
Schätzpreis: 400 - 500
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Emmy Wohlwill-Thomae, 1883 Hamburg - 1961 Hamburg

 


bild5 Los-Nr.: 78
Dünen am Meer, Aquarell
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 40 x 60
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 900 - 1100

Julie Wolfthorn (Hiddensoer Künstlerinnenbund) 1864 Thorn, Westpreußen - 1944 im Ghetto Theresienstadt war eine deutsche Malerin. Ab 1890 studierte sie Malerei und Grafik in Berlin und ab 1892 an der Pariser Académie Colarossi bei Gustave Courtois und Edmond Aman-Jean. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück. 1895 besuchte sie die von Curt Herrmann geleitete Zeichenschule für Damen. 1898 wurde sie als eine von vier Frauen Gründungsmitglied der Berliner Secession, die sie zusammen mit Max Uth, Hugo Lederer und anderen verließ, da sie sich benachteiligt fühlte. Bis 1913 stellte sie regelmäßig in der Berliner Secession aus. 1898 war sie Mitglied des "Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin". 1904 heiratete sie den Kunsthistoriker und -kritiker Rudolf Klein-Diepold (1871-1925). 1905 unterzeichnete Julie Wolfthorn mit über 200 Künstlerinnen eine Petition mit der Forderung zur Zulassung an der Preußischen Akademie der Künste, die von dem Akademiedirektor Anton von Werner abgelehnt wurde. 1906 gründete sie mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft "Verbindung Bildender Künstlerinnen", 1912 wurde sie mit Käthe Kollwitz in den Vorstand und die Jury der Secession gewählt, 1927 trat sie dem Hiddensoer Künstlerinnenbund bei, der 1933 aufgelöst wurde. 1933 wurde sie mit Fanny Remak, die nach England emigrierte, aus dem Vorstand der Secession ausgeschlossen. Sie blieb in Berlin und arbeitete mit dem Kulturbund Deutscher Juden zusammen, der 1941 verboten wurde. Die Mitarbeiter wurden verhaftet und das Vereinsvermögen beschlagnahmt. Am 28. Oktober 1942 wurde Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf mit dem "68. Alterstransport" in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort zeichnete sie, so weit ihr das unter den Umständen möglich war. Sie überlebte hier zwei Jahre und verstarb wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag. Julie Wolfthorn wurde vor allem durch ihre Porträtmalerei bekannt. Sie porträtierte Ida Dehmel, Richard Dehmel, Hedda Eulenberg, Gerhart Hauptmann (im Doppelporträt mit seiner Frau Margarete), Gabriele Reuter, die Familienmitglieder des schreibenden und übersetzenden Paares Hedwig Lachmann und Gustav Landauer, die Familie des Architekten Hermann Muthesius, die Ärzte Salomon Neumann und Carl Ludwig Schleich, die Opernsängerin Irmgard Scheffner, viele Schauspielerinnen wie Tilla Durieux oder Carola Neher - und andere berühmte Zeitgenossen, vorwiegend aus der Berliner Gesellschaft, darunter besonders viele engagierte Frauen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Landschaftsmalerei. (aus: Wikipedia)

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bild5 Los-Nr.: 79
Dame im Sessel, Pastell
Julie Wolfthorn
1864 - 1944
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 58 x 38
Rufpreis:  1600
Schätzpreis: 1800 - 2200

Julie Wolfthorn, 1864 Thorn - 1944 Ghetto Theresienstadt, Malerin

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bild5 Los-Nr.: 80
norddt. Landschaft, Aqua.
Augusta von Zitzewitz
1880 - 1960
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 48
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 - 600

Augusta von Zitzewitz, 1880 Berlin - 1960 Berlin, Malerin, Offenbar mit Unterstützung, vermutlich nicht gegen den Willen der Mutter, begann Augusta 1907 – da Frauen zu dieser Zeit die Ausbildung an Kunstakademien noch verwehrt war – eine Ausbildung beim Verein Berliner Künstlerinnen und wurde – nachdem sie auf Empfehlung von Käthe Kollwitz in Paris moderne Kunst und Künstler kennengelernt hatte – 1914 Mitglied der Berliner Freien Sezession. Von 1917 bis 1932 erstellte sie Holzschnitte unter anderem für die linksliberale Zeitschrift Aktion. Nach Kriegsende hatte sie 1950 und 1958 ehrende Ausstellungen in Charlottenburg. 1961 folgte eine Gedächtnisschau im Rahmen der Großen Berliner Kunstausstellung und 1980, 20 Jahre nach ihrem Tod, auch eine Ausstellung der Stiftung Pommern im Rantzaubau des Kieler Schlosses. aus wikipedia

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chw UG (haftungsbeschränkt). - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht