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Auktion am 1. Januar 2019, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 71
Allee, Aquarell
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 45 x 30
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 400 - 500
Julo Levin, 1901 Stettin - 1943 KZ Auschwitz, Maler. Seit 1919 gehörte er der rheinischen Kunstszene an. Er studierte an den Kunstgewerbeschule in Essen unter Jan Thorn Prikker, folgte ihm 1921 an die Staatliche Kunstgewerbeschule München, und im März 1923 an die Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten nun auch Heinrich Campendonk und Heinrich Nauen, dessen Meisterschüler er wurde. Mit Abschluss seines Studium 1926 erhielt Levin seinen ersten großen Auftrag, ein Wandgemälde für die GeSoLei. Mit dem Honorar konnte er sich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Paris leisten. Eine weitere Frankreichreise führte ihn im Sommer 1931 für sechs Monate nach Marseille, wo zahlreiche kraftvolle, farbige Aquarelle, Ölbilder und auch Zeichnungen entstanden.
Von 1925 bis 1932 war er Mitglied der Rheinischen Sezession und des Jungen Rheinland, mit reger Ausstellungstätigkeit in Düsseldorf, gefolgt von Ausstellungen in Berlin und in Nürnberg. Am 17. Mai 1943 wurde auch Levin nach Auschwitz deportiert und ermordet. Wikipedia
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bild2 Los-Nr.: 72
im Hafen, Mischt.
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 49
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 400 - 500
Julo Levin
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bild3 Los-Nr.: 73
Ozeanriese, Mischt.
Carl Lohse
1895 - 1965
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 21
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 500 - 600
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Carl Lohse, 1895 Hamburg - 1965 Bischofswerda, Maler des Expressionismus. Gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus nach dem I. WK. 1909 - 10 Malschule von Siebelist in Hamburg, danach Akademie Weimar. Er war befreundet mit Otto Pankok. 1919 Ausstellungsbeteiligung der Dresdner Sezession. In den 1930er Jahren mehrere Malaufenthalte an der Ostsee. Wikipedia


bild4 Los-Nr.: 74
am Meer, Mischt.
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 39
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 600 - 700
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1878 - 1942, Käthe Loewenthal lebt 1889 bis 1891 in Bern, wo sie Bekanntschaft Bekanntschaft mit Ferdinand Hodler macht. 1895 kehrt sie in die Schweiz zurück, um bei Hodler zu studieren. Während einer Parisreise lernt Loewenthal Leo von König kennen und folgt ihm nach Berlin an die Kunstakademie. Während ihres Studiums entstehen vorrangig Akte, Tierstudien und Porträts. In dieser Zeit wird auch die enge Freundschaft mit der Malerin Erna Raabe begründet. 1905 bezieht die Künstlerin ein Atelier in München, wo sie an Aufträgen für Porträts und Stillleben arbeitet. Bei regelmäßigen Reisen ins Berner Oberland entstehen zahlreiche Landschaftsstudien. Loewenthal stellt nun in der Berliner Sezession, dem Hamburgischen Kunstverein und im Münchner Glaspalast aus. 1912-33 besucht sie alljährlich ihre Schwester Susanne Ritscher, ebenfalls Malerin, auf der Insel Hiddensee und arbeitet dort an Seestücken und Landschaftsbildern. 1914 übersiedelt Loewenthal nach Stuttgart und studiert bei Adolf Hölzel, dessen Hinwendung zur abstrakten Malerei folgt sie jedoch nicht. Die nächsten zwei Jahrzehnte bestreitet sie als freie Malerin in Stuttgart. 1935 wird sie von den Nationalsozialisten mit dem Malverbot belegt. Im selben Jahr unternimmt sie ihre letzte Reise ins Berner Oberland. 1942 erfolgt die Deportation in das nationalsozialistische Vernichtungslager Izbica (Polen), wo sie kurz darauf umkommt. Ein Jahr später werden bei einem Bombenangriff ihre in einem Stuttgarter Magazin eingelagerten Bilder zerstört. (Lit.: A. Rapp, Hiddensoer Künstlerinnenbund, 2012)


bild5 Los-Nr.: 75
Regenbogen, Pastell
Käthe Löwenthal
1878 - 1942
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 32
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 -600
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1878 - 1942, Käthe Loewenthal lebt 1889 bis 1891 in Bern, wo sie Bekanntschaft Bekanntschaft mit Ferdinand Hodler macht. 1895 kehrt sie in die Schweiz zurück, um bei Hodler zu studieren. Während einer Parisreise lernt Loewenthal Leo von König kennen und folgt ihm nach Berlin an die Kunstakademie. Während ihres Studiums entstehen vorrangig Akte, Tierstudien und Porträts. In dieser Zeit wird auch die enge Freundschaft mit der Malerin Erna Raabe begründet. 1905 bezieht die Künstlerin ein Atelier in München, wo sie an Aufträgen für Porträts und Stillleben arbeitet. Bei regelmäßigen Reisen ins Berner Oberland entstehen zahlreiche Landschaftsstudien. Loewenthal stellt nun in der Berliner Sezession, dem Hamburgischen Kunstverein und im Münchner Glaspalast aus. 1912-33 besucht sie alljährlich ihre Schwester Susanne Ritscher, ebenfalls Malerin, auf der Insel Hiddensee und arbeitet dort an Seestücken und Landschaftsbildern. 1914 übersiedelt Loewenthal nach Stuttgart und studiert bei Adolf Hölzel, dessen Hinwendung zur abstrakten Malerei folgt sie jedoch nicht. Die nächsten zwei Jahrzehnte bestreitet sie als freie Malerin in Stuttgart. 1935 wird sie von den Nationalsozialisten mit dem Malverbot belegt. Im selben Jahr unternimmt sie ihre letzte Reise ins Berner Oberland. 1942 erfolgt die Deportation in das nationalsozialistische Vernichtungslager Izbica (Polen), wo sie kurz darauf umkommt. Ein Jahr später werden bei einem Bombenangriff ihre in einem Stuttgarter Magazin eingelagerten Bilder zerstört. (Lit.: A. Rapp, Hiddensoer Künstlerinnenbund, 2012)


bild6 Los-Nr.: 76
ein Sommertag, Öl
Arnold Lyongrün
1871 - 1935
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 55 x 67
Rufpreis: 460
Schätzpreis: 600 -700
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Arnold Lyongrün, 1871 Domnau - 1935 Hamburg, Academie Julian in Paris, Aufenthalte in Barbizon und später in Ahrenshoop.


bild5 Los-Nr.: 77
Mosellandschaft, Öl
Carl Malchin
1838 - 1923
Signatur: signiert
Erhaltung: altersbedingter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 33
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 600 -700
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Carl Malchin (* 14. Mai 1838 in Kröpelin; † 23. Januar 1923 in Schwerin), war ein deutscher Restaurator und Landschaftsmaler, der hauptsächlich ländliche mecklenburgische Motive und Stadtansichten malte. Er wurde als Sohn eines Senators geboren. Er besuchte die Realschule in Rostock, bevor er eine Lehre zum Geodäten in Schwaan absolvierte. Nach Abschluss der Lehrzeit arbeitete er noch drei Jahre als Gehilfe bei seinem Lehrherrn. Bereits in dieser Zeit lernte er in Schwaan die zur damaligen dortigen Künstlerkolonie gehörenden Maler Otto Dörr und Eduard Ehrke kennen, die vermutlich Malchins Lust auf das Malen weckten.
1860 bis 1862 besuchte er das Polytechnikum in München, um Vorlesungen in Geodäsie und Ingenieurwissenschaften zu hören. Malchin besuchte aber lieber die Künstlerateliers und lernte so den Landschaftsmaler Adolf Heinrich Lier kennen. Dieser vermittelte den Studenten an Julius Noerr, ebenfalls ein bekannter Landschaftsmaler seiner Zeit, bei dem er Unterricht nahm. Die Malerei nahm ihn immer mehr ein, doch er beendete pflichtgemäß seine Ausbildung als Vermesser und legte auch das Ingenieursexamen ab.
Bereits seine 1871 bis 1872 entstandenen Gemälde, zumeist mit ländlichen Motiven, zeigen eine gute Beobachtungsgabe, eine saubere Strichführung und treffende Auswahl des Bildausschnitts, wie das Bild "Dorfstraße in Dierkow". In malerisch hervorragender Qualität hielt Malchin im Bild "Bauerndiele" das ländliche Milieu fest.
Die Bilder von Malchin erregten in mecklenburger Kunstkreisen Aufmerksamkeit, so dass der Hofmaler Theodor Schloepke beim Großherzog Friedrich Franz II. vorstellig wurde, um eine Förderung des jungen Malers zu erreichen. Der Großherzog bewilligte ein Stipendium, eine monatliche Beihilfe und die Beurlaubung vom Dienst für das Studium an der 1860 vom Naturalisten Stanislaus von Kalckreuth gegründeten Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, welches Malchin im Herbst 1873 begann. Großen Einfluss auf Malchin hatte mit seinem Realismus sein Lehrer und damaliger Direktor der Schule Theodor Hagen. Auch Albert Brendel gehörte zu seinen Lehrern. Beide Maler prägten wegen ihrer gleichen Auffassung mit den Vorstellungen Malchins dessen Stil.
Er nahm nach seinem Studium 1879 die angebotene Stelle als Restaurator der herzoglichen Gemäldesammlung an. Der Vertrag dazu war großzügig gestaltet und ließ ihm reichlich Raum für eigene Malerei und Urlaub. Malchin nahm dafür seine Aufgabe bei der Restaurierung, Sichtung und Ordnung der Gemälde sehr ernst.
1881 malte Malchin in Boltenhagen, 1882 reiste er nach Wustrow und Ahrenshoop. Die Gegend um Ahrenshoop scheint ihn künstlerisch angeregt zu haben, denn es finden sich zahlreiche Bilder und Skizzen davon in seinem Werk. 1890 verlieh ihm Großherzog Friedrich Franz III. den Professorentitel.
Erst nach dem Tod des Künstlers 1923 gab es eine Ausstellung, die so zur "Gedächtnisausstellung" wurde.
Werke: 262 Gemälde und 391 Handzeichnungen und vier Skizzenbücher im Staatlichen Museum Schwerin; einige Gemälde im Kulturhistorischen Museum in Rostock; einige Gemälde in Privatbesitz; 92 Gemälde wurden im Zweiten Weltkrieg vernichtet.
Ehrungen: 1887 Ehrendiplom der ersten internationalen Ausstellung in Dresden; 1892 Verdienstmedaille in Gold für Kunst und Wissenschaften in Schwerin; 1915 Ritterkreuz des Greifenordens; 1923 Gedächtnisausstellung im Landesmuseum Schwerin;
Lit.:Lisa Jürß: Carl Malchin - Ein mecklenburgischer Maler, Worpsweder Taschenbücher, 1991. ISBN 3-88-132-246-9; Lisa Jürß, Carl Wilhelm Christian Malchin, Landschaftsmaler, Zeichner, Radierer, in: Biographisches Lexikon für Mecklenburg, Bd. 6, S. 198-203. ISBN 978-37950-3750-5


bild5 Los-Nr.: 78
auf Usedom, Öl
Otto Manigk
1902 - 1972
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 32 x 36
Rufpreis: 2000
Schätzpreis: 2400 - 2800
Manigk, Otto, (* 9. Februar 1902 in Breslau; † 19. August 1972); 1923 besuchte er die Kunstgewerbeschule in Breslau. Er begann zunächst Innenarchitektur zu studieren, wechselte dann aber zur Bildhauerei. An der Kunstgewerbeschule lernte er Herbert Wegehaupt kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. 1924 ging er an die Vereinigte Staatsschule Berlin-Charlottenburg. Dort wechselte er von der Bildhauerklasse Wilhelm Gerstels in die Mal- und Zeichenklasse von Ferdinand Spiegel. 1926 unternahm er eine Reise nach Italien, mit einem Studienaufenthalt auf Ischia. 1927 schloss er sein Studium an der Kunstschule ab. Bereits seit 1926 besuchte er die Malschule von Johannes Walter-Kurau in Berlin-Charlottenburg. 1929 ging er nach Paris, wo er an der Académie Ranson bei Roger Bissière studierte. Ab 1930 war er als freischaffender Künstler in Berlin tätig. In Ückeritz auf Usedom, das zu seinem Sommerwohnsitz wurde, leitete er sommerliche Malkurse mit den früheren Schülern von Walter-Kurau. 1947 ließ er sich freischaffend in Ückeritz nieder. 1971 wurde er künstlerischer Leiter des Zirkels für bildnerisches Volksschaffen in Pasewalk. Lit.: Manigk, Otto. In: Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern? Ein Personenlexikon. Edition Temmen, Bremen 1995, ISBN 3-86108-282-9, S. 275-276.
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bild5 Los-Nr.: 79
Einkauf, Feder
Anna Martens
1878 -
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 24
Rufpreis: 160
Schätzpreis: 180 - 240
Anna Martens, 1878 Elding - , Malerin, ab 1904 Unterricht bei G. Bakenhus, 1906 in der Malschule von Willy Spatz in Düsseldorf, 1907 ein Studiensemester bei Prof. Robert Engels in München. !908 Rückkehr nach Oldenburg. Hier unterhielt sie intensive Kontakte zu Emma Ritter.
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 80
on Stage, Acryl
Peter Barthold Schnibbe
1
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: nicht gerahmt
Maße in cm: 50 x 50
Rufpreis: 1800
Schätzpreis: 2000 - 2400
Peter Barthold Schnibbe
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht