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Auktion am 1. Januar 2022, 15 Uhr, in der Darsser Archer in Wieck, Bliesenrader Weg


bild1 Los-Nr.: 71
Blumen, Aquarell
Ruth Klatte
1925 - lebt in Wieck
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 17 x 12
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 - 600

Ruth Klatte

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bild2 Los-Nr.: 72
felsige Küste, Öl
Julian Klein v. Diepold
1868 - 1947 
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 70 x 100
Rufpreis: 700
Schätzpreis: 800 - 1000

J. Klein v. Diepold  1868 - 1947, Landschaftsmaler, Klein von Diepold war Sohn des Düsseldorfer Malers Friedrich Emil Klein und dessen Ehefrau, der Dichterin Friederika Wilhelmina Ada von Diepold, sowie Bruder der Maler Leo Klein von Diepold und Maximilian (Max) Klein von Diepold und des Kunstschriftstellers Rudolf Klein-Diepold. Er wuchs seit 1873 in Düsseldorf auf, wo er ersten Malunterricht von seinem Vater erhielt. Ab 1886 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort waren Hugo Crola und Peter Janssen der Ältere seine Lehrer. 1888 wechselte Klein von Diepold an die Akademie von Antwerpen, wo er Schüler von Charles Verlat und Meisterschüler von Julian De Vriendt (1842–1935) war. Er unternahm Studienreisen durch Belgien und Frankreich, die ihn nicht nur mit den Gemälden der flämischen und altniederländischen Meister, sondern auch mit der zeitgenössischen Malerei bekannt machte, etwa mit der Kunst von Vincent van Gogh, Jozef Israels, Gustave Courbet, Jean-François Millet und der Schule von Barbizon. Seit 1893 unterhielt er ein eigenes Atelier in Antwerpen, deren Akademie ihn im gleichen Jahr mit einem Preis auszeichnete. 1893 reiste er nach Italien. Er besuchte die Italienische Riviera und Florenz, wo er sich ein halbes Jahr in der Bildhauerei versuchte, ehe er 1894 – angezogen vom französischen Impressionismus – nach Paris ging.Klein von Diepold malte zumeist in Öl, hauptsächlich Landschaften, daneben Porträts, einige Stillleben sowie Genreszenen. Landschaften stellte er auch in Aquarelltechnik, Figuren- und Landschaftsstudien in Kreide, Kohle, Rötel oder Bleistift dar, Porträts in Pastell. Außerdem schuf er Lithografien und Radierungen. aus wikipedia

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bild3

Los-Nr.: 73
im Wald, Mischt.
Erich Kliefert
1893 - 1994
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 28
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 400 - 500

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Erich Kliefert, 1893 - 1994 Stralsund, Maler. Von 1910 bis 1914 studierte er am Königlichen Kunstgewerbemuseum Berlin bei Max Kutschmann, Hermann Gehri und Emil Orlik. Wandbild „Rügen“ im Stralsunder Hauptbahnhof Stralsund, KHM, Erich Kliefert, Alter Markt im Winter, 1940 Im Ersten Weltkrieg diente er von 1914 bis 1918 als Soldat in Polen und Frankreich. Nach Kriegsende besuchte Kliefert von 1919 bis 1921 die Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin und der Staatlichen Kunstschule Berlins. Ab 1921 war Erich Kliefert als Kunsterzieher, Grafiker und Maler tätig. Im Jahr 1924 zog er mit seiner Frau nach Stralsund. 1928 unternahm er mit Herbert Tucholski Studienreisen nach Italien. 1935 malte er in der Haupthalle des Stralsunder Bahnhofs großformatige Ansichten seiner Wahlheimatstadt Stralsund sowie der Insel Rügen.[2] Diese Werke sind heute noch erhalten. Nach 1946 war Erich Kliefert als Leiter von Kunstzirkeln beim Kulturbund sowie auf der Volkswerft Stralsund tätig. Er war bis 1961 zudem Abteilungsleiter an der Volkshochschule Stralsund und wirkte als Maler, Grafiker und Restaurator im Auftrag des „Instituts für Denkmalpflege Schwerin“. In dieser Zeit fertigte er u. a. Wand- und Deckenmalereien, Sgraffiti, Kachel- und Glasmalereien für öffentliche Gebäude in Stralsund sowie Buchillustrationen. Mit dem Eintritt ins Rentenalter war er ab 1961 freischaffend tätig. aus wikipedia


bild4 Los-Nr.: 74
spanisches Gehöft, 1964, Öl
Käthe Schmitz-Imhoff
1893 - 1985
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 60 x 92
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 - 600
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Käthe Schmitz-Imhoff, 1893 - 1985, Malerin, Käthe Schmitz-Imhoff stammte aus einer Familie von Dombildhauern: "Zwischen 1689 und 1923 sind allein fünf Imhoff-Generationen mit elf Trägern dieses Namens bekannt, die eine bildhauerische Tätigkeit am Kölner Dom und an vielen Kölner Kirchen ausübten."[1] Das Mädchen aus der Nordstadt besuchte das in der gleichen Straße gelegene Ursulinengymnasium. Seit ihrer Kindheit verspürte sie den Wunsch, Malerin zu werden. Die Malerin war vielleicht die bildende Künstlerin Kölns mit den häufigsten Ausstellungen. Ab der Weimarer Republik konnte sie durch alle Zeitenwandel und unter allen Regimes ausstellen, mal bei der GEDOK, im Kölnischen Kunstverein oder bei der katholischen Künstler-Union. Sie assoziierte sich auch im Bergisch-Rheinischen Künstlerkreis. aus wikipedia


bild5 Los-Nr.: 75
Dorfidylle, Öl
Gustav Kühn
1872 - nach 1949
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 46 x 64
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 900 - 1100
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Gustav Kühn, 1872 - nach 194, Landschaftsmale,  Gustav Kühn studierte von 1889 bis 1894 an der akademischen Hochschule für Bildende Künste in Berlin, u. a. bei Woldemar Friedrich, Joseph Scheurenberg und Eugen Bracht. Nach 1897 bestandenem Examen zum Zeichenlehrer war er von 1899 bis 1903 in diesem Beruf sowie als Turnlehrer zunächst in Berlin und dann am Realgymnasium Frankenhausen (Kyffh.) tätig.[1] Im Juni 1903 kam Kühn als akademischer Lehrer für Zeichnen und Turnen an die Große Stadtschule nach Rostock, 1912[2] wechselte er an das dortige Realgymnasium.[1] Zudem wurde er neben seiner schulischen Tätigkeit in den Rostocker Adressbüchern auch als Kunstmaler geführt.[3] Kühn wirkte hauptsächlich als Landschaftsmaler und war mit seinen Werken mehrfach auf den Ausstellungen im Mecklenburgischen Landesmuseum in Schwerin vertreten. aus wikipedia


bild6 Los-Nr.: 76
Stillleben, Aquarell
Emma Kurz-Wilhelmi
1885 - 1965
Signatur: Nachl.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 63 x 52
Rufpreis: 350
Schätzpreis: 400 - 500
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Emma Kurz-Wilhelmi


bild5 Los-Nr.: 77
Stillleben mit Lampe, Aquarell
Emma Kurz-Wilhelmi
1885 - 1965
Signatur: Nachl.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 52 x 68
Rufpreis: 350
Schätzpreis: 400 - 500
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Emma Kurz-Wilhelmi, 1885 Dassow - 1965, Malerin, Nach der Schulzeit in Schwerin besuchte sie von 1902 bis 1904 die Gewerbeschule in Basel. Es folgten zwei Jahre Studium und das Examen als Zeichenlehrerin bei Fritz Greve an der Königlichen Kunstschule in Berlin, parallel dazu erlangte sie die Qualifikation als Sport- und Handarbeitslehrerin. Nach weiterem Studium bei Walter Thor an dessen privater Mal- und Zeichenschule in München war sie als Zeichenlehrerin in Schwerin tätig.

Emma Wilhelmi war ab 1914 mit dem Arzt Fritz Kurz verheiratet, der als Pilot im Ersten Weltkrieg starb. Sie begann wieder zu malen und war 1922/23 zu weiteren Studien bei Max Doerner und erneut bei Walter Thor in München. Danach wirkte sie als freiberufliche Malerin und als Kunsterzieherin in Schwerin. aus wikipedia


bild5 Los-Nr.: 78
Dünen am Meer, Aquarell
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 40 x 60
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 900 - 1100

Julo Levin (Stettin, Pommerscher Künstlerbund) 1901 Stettin - 1943 KZ Auschwitz, Maler des Expressionismus, 1926 schloss er die Kunstschule ab und sicherte sich ab 1931 eine Anstellung in Düsseldorf.
Seit 1919 gehörte er der rheinischen Kunstszene an. Er studierte an den Kunstgewerbeschule in Essen unter Jan Thorn Prikker, folgte ihm 1921 an die Staatliche Kunstgewerbeschule München und im März 1923 an die Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten nun auch Heinrich Campendonk und Heinrich Nauen, dessen Meisterschüler er wurde. Mit Abschluss seines Studium 1926 erhielt Levin seinen ersten großen Auftrag, ein Wandgemälde für die GeSoLei. Mit dem Honorar konnte er sich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Paris leisten. Eine weitere Frankreichreise führte ihn im Sommer 1931 für sechs Monate nach Marseille, wo zahlreiche kraftvolle, farbige Aquarelle, Ölbilder und auch Zeichnungen entstanden.
Von 1925 bis 1932 war er Mitglied der Rheinischen Sezession und des Jungen Rheinland, mit reger Ausstellungstätigkeit in Düsseldorf, gefolgt von Ausstellungen in Berlin und in Nürnberg.
1930 gründete Schwesig gemeinsam mit Levin und den Malerkollegen Peter Ludwigs, Hanns Kralik, Carl Lauterbach und dem Regisseur und Schauspieler Wolfgang Langhoff die Düsseldorfer Ortsgruppe der Asso. Außerdem gehörte Levin der von 1930 bis 1933 bestehenden Künstlergruppe Das Neue Pommern an. Nach dem Malverbot war der Künstler als Zeichenlehrer an jüdischen Schulen in Düsseldorf und Berlin tätig. Er besuchte jedes Jahr für einige Wochen seinen Geburtsort Stettin.
Im Juni 1933 wurde Levin aus politischen Gründen, begründet durch seine Nähe und Sympathie zu politisch links stehenden Oppositionellen und zur KPD, verhaftet. Wegen seiner jüdischen Herkunft blieb ihm die Mitgliedschaft in der Reichskulturkammer, und damit eine weitere Berufsausübung, verwehrt.
Julo Levin hat als Kunstlehrer an der 1935 begründeten Jüdischen Volksschule Düsseldorf an der Kasernenstraße gearbeitet[5] und die bedeutenden Zeichnungen seiner jüdischen Schülerinnen und Schüler gesammelt.
Am 17. Mai 1943 wurde auch Levin ins KZ Auschwitz deportiert und ermordet. Lit.u.A.: Annette Baumeister: Julo Levin 1901 - 1943.(aus Wikipedia)

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 79
2 Frauen im Gespräch, Öl
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 39
Rufpreis:  1500
Schätzpreis: 1800 - 2200

 

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 80
am Hafen, Öl
Julo Levin
1901 - 1943
Signatur: sign
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 17 x 27
Rufpreis: 1500
Schätzpreis: 1700 - 2000

Schultze-Jasmer, Theodor, 1888 Oschatz - 1975 Prerow/Darß; Kunstakademie Leipzig, seit 1921 in Prerow, gründete 1929 die "Darsser Kunsthütte", war künstlerisch vielseitig tätig. Lit: KLA, V, Monographien

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

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chw UG (haftungsbeschränkt). - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

Tel.: 0160 - 9859 4004 bzw. 038233 - 70 99 74 - e-mail : kunstauktion@christopherwalther.com

Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht