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Auktion am 16. August 2020, 12 Uhr


bild1 Los-Nr.: 31
Blick zum Dornbusch, Öl
Günter Fink
1913 - 2000
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 80 x 55
Rufpreis in Euro: 750
Schätzpreis: 800 - 1000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Günter Fink, 1913 Dresden - 2000 Berlin (Hiddensee); Maler. Fink absolvierte eine Ausbildung in Dresden zum Lithografen, nebenher besuchte er Abendkurse an der Kunstakademie Dresden. Später studierte er an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Arno Drescher. Er erwarb nach WK II die blaue Scheune auf der Insel Hiddensee. aus Wikipedia


bild2 Los-Nr.: 32
Garten, Mischt.
Bruno Gimpel
1886 - 1943
Signatur: sign.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 58
Rufpreis in Euro: 1000
Schätzpreis: 1100 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Gimpel, Bruno (* 14. Januar 1886 in Rostock; † 28. April 1943 in Niederpoyritz) war ein expressionistischer deutscher Maler und Grafiker.
Gimpel entstammte einer Rostocker Kaufmannsfamilie. Mit 19 Jahren begann er 1905 eine Lehre als Dekorationsmaler. Parallel dazu besuchte er bis 1908 die Kunstgewerbeschule Düsseldorf. Dort wurde er Schüler des Grafikers Fritz Helmuth Ehmcke und des Architekten Peter Behrens.
Ab 1911 besuchte er die Kunstakademie Dresden und wurde dort Schüler des Malers Prof. Otto Gussmann. Im Ersten Weltkrieg meldete sich Gimpel freiwillig als Lazaretthelfer. Nach dem Krieg ließ er sich in Dresden als freischaffender Künstler nieder und leitete in den 1920er Jahren die Dresdner Ortsgruppe im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, der u. a. Arno Drescher, später Direktor an der Akademie der Bildenden Künste Leipzig, Kurt Fiedler, Paul Sinkwitz und der bekannte Typograf Heinrich Wieynck (1874-1931) angehörten.
Seiner Heimat blieb er, sowohl durch jährliche Sommeraufenthalte in der Künstlerkolonie Ahrenshoop als auch mit seinen Motiven, treu. Er war 1919 Mitbegründer der Vereinigung Rostocker Künstler und konnte in seiner Heimatstadt regelmäßig ausstellen. Für den Neubau der Rostocker Universitätsklinik und des Lyzeums wurde Gimpel mit der Gestaltung von Wand- und Glasbildern beauftragt.
Gimpel war vom Jugendstil geprägt, näherte sich jedoch zunehmend der Dresdner Sezession an, ohne ihr allerdings beizutreten. Zu seinen bekanntesten Werken zählt Meine Frau mit Laute in der Galerie Neue Meister Dresden.[1] 1935 wurde Gimpel durch die Nationalsozialisten aufgrund seiner jüdischen Herkunft und seiner als entartet eingestuften Kunst mit Berufsverbot belegt.
Nach wiederholten Verhaftungen und Verhören sowie Jahren der Zwangsarbeit nahm sich Gimpel angesichts der drohenden Deportation in die Vernichtungslager, der Bedrohungen gegen seine Frau, der Ausweisung aus seiner Wohnung und wegen eines sich immer mehr verschlechternden Augenleidens 1943 selbst das Leben. Letzter Auslöser war die vermutliche Ermordung seines Freundes Heinrich Conradi. Gimpel starb im Alter von 57 Jahren am 28. April 1943 in Niederpoyritz bei Dresden. Sein Grab befindet sich auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Dresden. Die Erinnerung an Bruno Gimpel wird heute v. a. im Max-Samuel-Haus Rostock aufrechterhalten.
Buch der Erinnerung. Juden in Dresden - deportiert, ermordet, verschollen, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. (Hrsg.), Thelem 2006; Gebrauchsgraphik, Heft 3 (1925, 2. Jahrgang), Prof. H. K. Frenzel (Hrsg.), Verlag Phöenix Illustrationsdruck und Verlag GmbH Berlin, Sonderheft zur Gebrauchsgrafik in Dresden; Klaus Tiedemann, Der Maler und Grafiker Bruno Gimpel (1886-1943), Medaon. Magazin für Jüdisches Leben in Forschung und Bildung, H. 1, 2007 (Wikipedia)


bild3 Los-Nr.: 33
in den Dünen, Öl
Fritz Grebe
1850 - 1924
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 45 x 62
Rufpreis in Euro: 900
Schätzpreis: 1200 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Fritz Grebe (11. Oktober 1850 Heisebeck - 22. März 1924 Düsseldorf) war ein deutscher Maler. Er studierte an der Kunstakademie in Kassel. Anschließend wirkte Grebe als freischaffender Künstler in Kassel, Düsseldorf, Willingshausen und in Berlin und als solcher bevorzugte er das Genre der Tier- und Landschaftsmalerei. Seit 1880 war Grebe in allen großen Ausstellungen regelmäßig mit seinen Landschaften vertreten. 1892 war sein erster Besuch in Ahrenshoop an der Ostsee, und er war Mitbegründer der im Entstehen begriffenen Malerkolonie. Er baute sich 1895 am Grenzweg 8 seine "Villa Grebe", die er 1923 wieder verkaufte.
Ab 1916 folgten wechselnde Aufenthalte in Ahrenshoop und Düsseldorf. Es folgten mehrere Reisen nach Norwegen. Grebe wurde durch seine Landschaftsbilder bekannt, besonders die Fjordmotive in Norwegen und die Landschaften aus Hessen, Harz, Westfalen und Rügen. Seine Arbeiten befinden sich in vielen öffentlichen Sammlungen, unter anderem auch im Kulturhistorischen Museum Rostock. Lit.:(siehe:Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Band 1, Seite 420/21, 1997) + KLA.


bild4 Los-Nr.: 34
Blumen, Aquarell
Ivo Hauptmann
1886 - 1973
Signatur: sign.
Erhaltung: Blatt gewellt
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 42 x 33
Rufpreis in Euro: 500
Schätzpreis: 600 - 700

Ivo Hauptmann, 1886 Erkner - 1973 Hamburg, ältester Sohn von Gerhart Hauptmann, Maler; Mitbegründer der Künstlergruppen Freie Secession (Berlin 1914)[1] und Hamburgische Sezession (1919). 1903 erste Reise nach Paris und Schüler der Académie Julian. 1903 und 1904 lernte er in Berlin bei Lovis Corinth und zwischen 1904 und 1909 folgte ein Studium an der Kunstakademie Weimar bei Hans Olde, wo er Edvard Munch und Henry van de Velde kennenlernte. Er war Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann.
1909 bis 1912 folgte ein zweiter Aufenthalt in Paris und Studien an der Académie Ranson, Freundschaft mit Rainer Maria Rilke, Auguste Rodin und Paul Signac.
Im Jahre 1925 zog Hauptmann von Dresden nach Hamburg, wo er die Sezession mitbegründete. Als die Nazis 1933 den Ausschluss der jüdischen Mitglieder der Sezession forderten, setzte er stattdessen die Selbstauflösung des Vereins durch.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er die Hamburgische Sezession erneut. 1950 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Akademie der Künste Hamburg. 1955 bis 1965 war er Vize-Präsident der Freien Akademie der Künste und Dozent an der Landeskunstschule am Lerchenfeld. Außerdem war er (von 1955 bis 1965) Dozent an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 1965 wurde er Ehrenpräsident.
Seine zweite Frau Erna Hauptmann sorgte nach seinem Tod durch Ausstellungen für die weitere Anerkennung seiner Kunst und bewirkte die Aufnahme eines Hauptwerkes (Bildnis seiner Mutter Marie Hauptmann) in den Pariser Louvre, wo es noch heute ausgestellt ist.
Ehrungen: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse; Edwin-Scharff-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg (1962); Ehrenpräsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg (1965); Ehrenprofessor der Stadt Hamburg (1973)
Lit.: In höchster Berliner Eile: Gerhart Hauptmann - Ivo Hauptmann: Briefwechsel, Hg. v. Harriet Hauptmann und Stefan Rohlfs, Berlin 2012, ISBN 978-3-942476-32-4; Rainer Herold (Hg.): Ivo Hauptmann - Der Poet der Farbe, Fischerhude 2007; Elisabeth Südkamp: Ivo Hauptmanns frühe und neo-impressionistische Werke 1903-1928, Phil. Diss. Universität Kiel 1994, 2 Bde.; Ivo Hauptmann: Bilder und Erinnerungen. Seehafen-Verlag Blumenfeld, Hamburg 1976.; Rolf Italiaander (Hg.): Ivo Hauptmann, Hamburg

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bild5 Los-Nr.: 35
Hidensee, Öl
Helene Herveling-Bockenheuser
1878 - 1963
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 48
Rufpreis in Euro: 480
Schätzpreis: 600 - 700
Helen Herveling-Bockenheuser 1878 – 1963 Bergen, Sängerin und Malerin. Helene Bockenheuser war ausgebildete Koloratursängerin. Nach dem I. Weltkrieg gab sie ihre Bühnentätigkeit auf und ging für eine Kunstausbildung in die Künstlerkolonie Worpswede.
Es war ihre Bewunderung für die Künstlerin Paula Modersohn-Becker, die sie nach Worpswede zog.
Danach wendete sich Helene Herveling Ende der 20 er Jahre der Insel Hiddensee zu. Hiddensee war wie Worpswede als Künstlerkolonie bekannt und zog Künstler und Künstlerinnen magisch an. Hiddensee galt zu dieser Zeit als „Capri der Ostsee“ und bot vielfältigere Motive als andere bekannte Orte wie Worpswede oder Dachau.
1930 ließ sich Helene Herveling in Vitte auf Hiddensee ein Holzhaus errichten. Auf Hiddensee war sie besonders durch ihre bevorzugte weiße Kleidung bekannt und bekam den Beinamen „Die weiße Frau“.
Ihr Haus wurde eine beliebte Anlaufstelle für Schriftsteller, Schauspieler, Maler und Dichter, die ebenfalls zahlreich die Sommermonate auf dem Eiland genossen. Maler und Malerinnen oder der Schriftsteller Joachim Ringelnatz zählten zu ihren häufigen Gästen.
Mit Asta Nielsen, deren Haus „Karusel“ in Sichtweite lag, verband sie eine enge Freundschaft, die auch nach 1935, dem letzten Sommer, den die gebürtige Dänen Asta Nielsen auf der Insel verbrachte, als Brieffreundschaft weiter bestand.
Helene Herveling-Bockenheuser malte vornehmlich Landschaften, zumeist auf Hiddensee.
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bild6 Los-Nr.: 36
Dorf, Aquarell, 1931
Hermann Hesse
1877 - 1962
Signatur: sign.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 14
Rufpreis in Euro: 2500
Schätzpreis: 3500 - 4000

Hermann Hesse, 1877 Calw – 1962 Montagnola, Schriftsteller - Literaturnobelpreis-Träger- Maler und Zeichner. Er begann seine Laufbahn als Maler in Bern, führte ein Traumtagebuch mit Traumzeichnungen, ließ sich von den Aquarellen seines Freundes L. Moilliet und August Mackes anregen.
Diese anfangs düsteren Bilder führten im Tessin zu farbenfrohen Aquarellen, die ein harmonisches Dasein vermitteln sollten, was er nie erreichte. Dieses Aquarell ist 1931 vermutlich in Montagnola entstanden.

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bild5 Los-Nr.: 37
Darß, Aquarell
Erhard Hippold
1909 - 1972
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 65
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 900 - 1000
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Erhard Hippold, 1909 Wilkau - 1972 Bad Gottleuba, Maler und Grafiker, Erhard Hippold beginnt 1926 nach seiner Lehre als Porzellanmaler in der kunstgewerblichen Abteilung der Vereinigten Technischen Schulen in Zwickau. Nach seiner dortigen Entdeckung und Förderung durch den Maler Hans Christoph studiert er an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Carl Rade und Ferdinand Dorsch. Ab 1928 wurde Hippold Meisterschüler bei Max Feldbauer und nahm regelmäßig bei Otto Dix an Abendakten teil. 1931 lernte er die Malerin Gussy Ahnert kennen, mit der er zahlreiche gemeinsame Studienreisen machte und die er 1936 heiratete. 1933 musste er aus politischen Gründen die Dresdner Akademie verlassen. 1934 befreundete er sich mit dem Maler Carl Lohse.

Nach dem WK II freischaffend. Zahlreiche Studienreisen führten in an Nord- und Ostsee. aus Wikipedia


bild5 Los-Nr.: 38
Segler, Aquarell
Georg Hülsse
1914 - 1996
Signatur: sign.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 37
Rufpreis in Euro: 360
Schätzpreis: 500 - 600
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Hülsse, Georg, 1914 - 1996, Zeichenschule Brandenburg, Meisterschule Krefeld, Ausbildung zum Grafiklehrer an PH Dresden, 1943 Übersiedlung nach Ahrenshoop. Lit.: KLA


bild5 Los-Nr.: 39
am Meer, Mischt.
Edmund Kesting
1892 - 1970
Signatur: sign.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 16
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 800 - 900
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Edmund Kesting, 1892 in Dresden - 1970 Birkenwerder (Ahrenshoop) war Maler, Grafiker, Fotograf und Kunstpädagoge. studierte ab 1911 Malerei und Bildhauerei in Dresden an der Kunstgewerbeschule bei Friedrich Kleinhempel, Ermenegildo Antonio Donadini und Richard Guhr. Ab 1915 setzt er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste bei Richard Müller fort. Nach WK I setzt er sein Studium als Meisterschüler von Otto Gussmann fort. 1919 gründet Kesting die private Kunstschule Der Weg - Schule für Gestaltung. Zeitweilig studiert dort u.a. Lea Langer. Ab 1921 Mitarbeiter im Sturm. Seit 1920 entstehen konstruktivistische Arbeiten und Schnittcollagen. Er fertigt Ölgemälde, Aquarelle und Gouachen an.Es bestehen enge Kontakte zu Avantgardekünstlern wie Kurt Schwitters, László Moholy-Nagy, El Lissitzky, Alexander Archipenko und anderen. Insbesondere Schwitters Arbeiten beeindrucken Kesting stark. Von 1923 an beteiligt er sich an den Ausstellungen des "Sturm"-Kreises.
Mit dem Bau seines Sommerhauses in dem durch seine Künstlerkolonie bekannt gewordenen Ahrenshoop wird 1961 begonnen. Kesting hält sich in den kommenden Sommern auf dem Darß und Fischland auf. Die Landschaft inspiriert ihn zu zahlreichen Werken. Edmund Kesting stirbt 1970 in Birkenwerder bei Berlin. Das Werk Kestings findet in der DDR erst seit etwa 1980 offizielle Anerkennung. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Lit.:Dresden, wie es war, Rembrandt-Verlag, Berlin 1955, Ein Maler sieht durch's Objektiv, Fotokino Verlag, Halle 1958, Chorin: Gestalt und Geschichte eines Zisterzienserklosters, St. Benno-Verlag, Leipzig 1962


bild5 Los-Nr.: 40
im Moor (vor der Tür),Mischt.
Ruth Klatte
1925 - lebt in Wieck
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 29
Rufpreis in Euro: 220
Schätzpreis: 300 - 400
Ruth Klatte, 1925 Dresden - lebt heute in Wieck; 1941 Kunstgewerbeakademie Dresden, 1943 Schülerin bei Rupprecht v. Vegesack; 1952 Aufnahme in den Künstlerverband der DDR. 1956 erste Malaufenthalte auf dem Darß; 1961 Übersiedlung auf den Darß. Studienreisen nach Mittelasien 1972.
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