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Auktion am 1. Januar 2021, 15 h, Darsser Arch


bild1 Los-Nr.: 21
Kinderreigen, Mischt.
Elisabeth Büchsel
1867 Stralsund - 1957 Stralsund
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 18 x 16
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 350 - 400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel (29.1.1867- 3.7.1957) war die Tochter eines Stralsunder Tuchmachers. Ihre künstlerische Begabung wurde bis zum Ende der Schulzeit mit zusätzlichem Zeichenunterricht gefördert. Da sie sich als Frau nicht an einer Kunstakademie einschreiben konnte, nahm sie ab 1888 zunächst Unterricht bei dem Anhänger der Freilichtmalerei Paul Flickel (1793-1870) in Berlin. 1892 besuchte sie die Landschaftsklasse Walter Leistikows (1865-1908) an der akademischen Schule für Bildende Kunst (Akademie Fehr). 1896 studierte sie in Dresden bei Anton Josef Pepino (1863-1921) und 1896-1898 bei dem Berliner Impressionisten Franz Skarbina (1849-1910). In Stralsund wurde sie derweil zur gefragten Porträtistin. Weitere Stationen ihres Studiums waren die Académie Colarossi bei Lucien Simon in Paris und die Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins bei Christian Landenberger (1862-1927). Anfang des neuen Jahrhunderts hatte sie ihre großen Themen gefunden, den Menschen, die Landschaft, das Licht. Ihr Stil pendelte sich zwischen Impressionismus, Expressionismus und Realismus ein. Ab 1907 lebte sie im Sommerhalbjahr auf der Insel Hiddensee und im Winter in ihrer Heimatstadt Stralsund. Elisabeth Büchsel war Mitbegründerin des Hiddensoer Künstlerinnenbunds und galt bis 1945 als eine der wichtigsten Malerinnen in Pommern. Das bekannteste Gemälde ist „Truding“ (1916), im Besitz des STRALSUND MUSEUMS. Ihr unüberschaubar großes Werk befindet sich teils in Museen, z. B. im STRALSUND MUSEUM und in Privatbesitz u. a. in der BRD, der Schweiz, Österreich, Italien und Polen.

Quellen:
hundertmal Büchsel. Leben und Werk der Malerin Elisabeth Büchsel. hg. vom Kulturhistorischen Museum. Stralsund 2014.

100 Jahre Pommerscher Künstlerbund 1916-2016, hg. vom Pommerschen Künstlerbund. Greifswald 2016.



bild2 Los-Nr.: 22
2 Vasen mit Blumen, Mischt.
Elisabeth Büchsel
1867 Stralsund - 1957 Stralsund
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 58 x 58
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, siehe Los 21


bild3 Los-Nr.: 23
auf Hiddensee, Öl
Elisabeth Büchsel
1867 Stralsund - 1957 Stralsund
Signatur: monogr.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 31
Rufpreis: 700
Schätzpreis: 750 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, siehe Los 21


bild4 Los-Nr.: 24
Junge mit Ziege, Aquarell
Elisabeth Büchsel
1867 Stralsund - 1957 Stralsund
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 15
Rufpreis: 350
Schätzpreis: 400 - 450
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, siehe Los 21


bild5 Los-Nr.: 25
am Fluß, Öl
Franz Bunke
1857 Schwaan - 1939 Oberweimar
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 29
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 - 600

Bunke, Franz

1857 Schwaan - 1939 Oberweimar; Akademie Weimar, seit 1910 dort Professor; bedeutende Persönlichkeit der Schwaaner Kolonie. Der Sohn eines Mühlenbauers erhielt ab 1871 beim Rostocker Maler Paul Tischbein (1820-1874) Zeichenunterricht und studierte nach dessen Tod ab 1874 bei Theodor Rocke.Im Jahr 1878 begann er ein Kunststudium an der Akademie der Künste in Berlin, wechselte jedoch im selben Jahr an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar. Dort war er von 1882 bis 1884 Meisterschüler des Landschaftsmalers Theodor Hagen und erhielt im Jahre 1886 ein Lehramt für Landschaftsmalerei. 1910 verlieh ihm Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach den Professorentitel. Bunke hielt sich ab 1892 im Sommer regelmäßig in Schwaan auf und gründete dort eine Künstlerkolonie. Jährlich im Sommer zog er mit einigen Schülern und Schülerinnen der Akademie in seinen Heimatort. Zeitweilig malten dort auch Peter Paul Draewing, Rudolf Bechstein, Rudolf Bartels, Erich Venzmer, Wilhelm Facklam und Paul Müller-Kaempf. Auszeichnungen 1880 erhielt er die Goldene Medaille für Kunst der Karl-Alexander Stiftung in Weimar. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Königlichen Akademischen Hochschule für Bildene Kunst Berlin wurde er 1896 mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet. 1911 erhielt er für sein Wirken die Große Medaille für Kunst und Wissenschaft vom Großherzog Friedrich Franz IV. anlässlich der Kunst- und Gewerbeausstellung in Schwerin. 1927 wurde er zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Schwaan ernannt, die auch eine Straße nach ihm benannte. Franz Bunke: Schwaan Zu seinen bekanntesten Landschaftsmotiven gehören Zeichnungen und Ölbilder von seiner Heimatstadt Schwaan, Wiesen und Weiher an der Warnow und den angrenzenden Dörfern. Er stellte seine Werke zwischen 1903 und 1914 im Münchener Glaspalast und im Jahr 1914 in einer Gemäldeausstellung in Wien aus. Im Jahr 1930 wurden seine Werke in einer Einzelausstellung in seiner Heimatstadt Schwaan gezeigt. Lit: Th-B, KLA, Schwaan, versch. Kataloge, Monographie
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bild6 Los-Nr.: 26
Jugendliche, Mischt.
Kate Diehn-Bitt
1900 - 1978
Signatur: monogr.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 29
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 1300 - 1400
Kathe Diehn-Bitt
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Gebot schriftlich


bild5 Los-Nr.: 27
Dame an der Tür, Öl
Berta Dörflein-Kahlke
1875 - 1964
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 69 x 42
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1200 - 1400
Berta Dörflein-Kahlke, 1875 Altona - 1964 Felde, Malerin.

Sie studierte von 1900 bis 1901 an der Hamburger Gewerbeschule und wurde anschließend von 1901 bis 1904 in München von Angelo Jank und dem Impressionisten Christian Landenberger unterrichtet. Ihre Ausbildung setzte sie von 1905 bis 1906 in Paris bei Lucien Simon, dem Hauptvertreter der bretonischen Malerschule und dem Porträtisten Jacque Emile Blanche fort.

Nachdem sie 1908 in Altona ansässig wurde, siedelte sie 1913, nach ihrer Heirat mit dem Rechtsanwalt Johann Kahlke, nach Kiel über. In ihrem Haus verkehrten ihr nahestehende Künstlerkollegen, unter anderem Hans Peter Feddersen und Lilli Martius. Sie pflegte auch eine enge Freundschaft mit Frido Witte. aus Wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 28
Mühle, 2 Skizzen, Blei
Helene Dolberg
1881 - 1979
Signatur: monogr.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 12
Rufpreis: 100
Schätzpreis: 140 - 180
Helene Dolberg, 1881 Barkow - 1979 Hildesheim, Malerin. Auf Anregung des mit dem Vater befreundeten Malers Hans Licht (1876–1935) besuchte sie in Berlin-Schlachtensee die dortige Malerinnenschule, die Kunstakademien blieben seinerzeit für Frauen noch verschlossen. Anschließend ging sie als Lehrerin für Zeichnen und Singen an eine Privatschule in Hellenthal in der Eifel. Hier entstanden bereits einige Landschaftsbilder. Als es in der Weimarer Republik auch Frauen in der Kunst ermöglicht wurde, Akademien zu besuchen, ging Helene Dolberg 1924 bis 1927 – da war sie bereits über 40 Jahre alt – zum Studium nach Leipzig. aus Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 29
Darßwald, Öl
Louis Douzette
1834 - 1924
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 16
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 1600 - 2000
Louis Douzette 1834 - 1924, Im Alter von 14 Jahren beendete er die Schule und ging beim Vater in die Stubenmalerlehre. Im Winter gab ihm der Vater, der in seiner Jugend in Berlin die Kunstakademie besucht hatte, den ersten Unterricht im Zeichnen. 1852 zog die Familie nach Barth. Louis Douzette ging mit 21 Jahren nach Berlin und wurde Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1863 wurde Douzette Mitglied des Vereins Berliner Künstler. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 30
im Wald, 2 Zeichnungen, Blei, 1859
Louis Douzette
1834 - 1924
Signatur: signiert
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: je 30 x 22
Rufpreis: 1600
Schätzpreis: 1700 - 1900

Louis Douzette

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