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Auktion am 3. April 2021, 17 h, Darsser Arche


bild1 Los-Nr.: 21
Rügen - Kreidefelsen, Öl
Katharina Bamberg
1873 - 1966
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 64 x 94
Rufpreis: 1500
Schätzpreis: 1800 - 2000
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bamberg, Katharina, Hiddensee, (* 18. November 1873 in Stralsund; † 6. Oktober 1966 ebenda) ,Malerin. Sie entstammte einer begüterten Stralsunder Familie. Sie wurde in Berlin Schülerin bei Ludwig Dettmann. Von ihm übernahm sie die realistische Hellmalerei. Nachdem sie zunächst überwiegend Blumen, Stillleben und Porträts malte, widmete sie ihr Schaffen der Landschaftsmalerei. Sie unternahm Studienreisen nach Oberbayern, Thüringen, in den Spreewald, nach Bornholm und an die französische Riviera. Zurück in Stralsund wurden ihre Heimatstadt sowie die Landschaften der Inseln Rügen, Vilm und Hiddensee, sowie der Halbinsel Wittow ihre Motive. Nach ihrer Rückkehr im November 1918 nach Stralsund malte sie wieder. Die Henni Lehmann gehörende Blaue Scheune in Vitte auf Hiddensee wurde zum Ort ihres Wirkens. Sie gehörte neben Elisabeth Büchsel, Clara Arnheim und Elisabeth Andrae zum Hiddenseer Künstlerinnenbund. Werke von ihr befinden sich u. a. im Kulturhistorischen Museum Stralsund.


bild2 Los-Nr.: 22
Tulpen, Öl
Berta Dörflein Kahlke
1875 - 1964
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 51 x 44
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Berta Dörflein-Kahlke, 1875 Altona - 1964 Felde, Malerin.

Sie studierte von 1900 bis 1901 an der Hamburger Gewerbeschule und wurde anschließend von 1901 bis 1904 in München von Angelo Jank und dem Impressionisten Christian Landenberger unterrichtet. Ihre Ausbildung setzte sie von 1905 bis 1906 in Paris bei Lucien Simon, dem Hauptvertreter der bretonischen Malerschule und dem Porträtisten Jacque Emile Blanche fort.

Nachdem sie 1908 in Altona ansässig wurde, siedelte sie 1913, nach ihrer Heirat mit dem Rechtsanwalt Johann Kahlke, nach Kiel über. In ihrem Haus verkehrten ihr nahestehende Künstlerkollegen, unter anderem Hans Peter Feddersen und Lilli Martius. Sie pflegte auch eine enge Freundschaft mit Frido Witte. aus Wikipedia



bild3 Los-Nr.: 23
Abend am Hafen, Aquarell
Tom Beyer
1907 - 1981
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 47
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 700 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Beyer, Tom 1907 Münster - 1981 Stralsund; ab 1924 Werkkunstschule Münster und anschließend bis 1926 KGS Düsseldorf. Studienreisen durch Europa führten ihn 1927 nach Schweden, weitere Stationen waren zwischen 1927 und 1931 Paris, Dänemark und Finnland. 1931 zog er nach Berlin;1935 bereiste er die Insel Rügen, wo er sich in Göhren niederließ. Während des Nationalsozialismus erhielt er Ausstellungsverbot. Nach dem II. WK lebte Tom Beyer bis 1952 in Göhren, leitete eine Kunstschule (Landeskunstschule Mecklenburg-Vorpommern) im Putbuser Schloss. 1950 wurde er Landesvorsitzender des Verbandes Bildender Künstler. Zahlreiche Ausstellungen in der DDR und im Ausland unterstreichen die Bedeutung Beyers. Ab 1972 war er Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.


bild4 Los-Nr.: 24
auf Rügen, Aquarell
Tom Beyer
1907 - 1981
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 37 x 47
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Tom Beyer


bild5 Los-Nr.: 25
die Welle, Mischt.
Richard Birnstengel
1881 - 1968
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 49
Rufpreis: 650
Schätzpreis: 700 - 800

Richard Birnstengel, 1881 Dresden - 1968 Dresden, Maler, arbeitete in Sachsen und Ostpreußen. Er studierte von 1901 bis 1909 an der Kunstakademie Dresden bei Oskar Zwintscher und Gotthardt Kuehl. 1921–1925 unternahm Birnstengel längere Studienreisen nach Bayern und Österreich, ins Moseltal und nach Norddeutschland, 1927 bis 1928 nach Südfrankreich und Korsika. Andere Reisen führten ihn nach Dalmatien. Von 1930 bis 1944 hielt er sich regelmäßig auf der kurischen Nehrung auf, wo er sich in Purvin (heute Purvynė) 1939 ein Haus baute,[3] in dem er sein Atelier einrichtete und wo er der dortigen kleinen Künstlerkolonie angehörte.

1945 verlor Birnstengel bei einem Bombenangriff auf Dresden Wohnung und Atelier. Die meisten Werke wurden vernichtet. Nur ausgelagert Arbeiten wurden gerettet. Nach 1945 war er häufig an der Ostsee, vor allem in Saßnitz.[4] 1947 nahm Birnstengel an der vom Kulturbund zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands initiierten Ersten Ausstellung Dresdner Künstler und 1949 an der 2. Deutschen Kunstausstellung in Dresden teil.

"Wasser und Raum, Himmel und Wind", diese Beschreibung der Kurischen Nehrung zog 1930 Richard Birnstengel in die bekannte Künstlerkolonie nach Nidden, wo er selbst ein Haus errichtete. Er malte dort lebensnahe Fischermotive, später auch charaktervolle Kopfbildnisse aus der Zeit der Flucht aus Ostpreußen im Zweiten Weltkrieg und immer wieder Kurenkähne und Bootsbauer. Ein Teil dieser Gemälde ist heute in den Archivbeständen des Kulturhistorischen Museums der Hansestadt Stralsund zu finden, der andere Teil befindet sich in Privatbesitz. aus Wikipedia

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bild6 Los-Nr.: 26
Bäume, Tusche
Hans Brass
1885 - 1959
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 25 x 32
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Hans Brass, 1885 Wesel - 1959 Berlin, expressionistischer Maler und Grafiker, Die Erlebnisse als Frontsoldat führten ihn zur intensiven Beschäftigung mit dem Expressionismus. Ab 1917 gehörte Brass zum Künstlerkreis um Herwarth Waldens Zeitschrift Der Sturm. Danach trat er als überzeugter Sozialist kurz nach ihrer Gründung der Novembergruppe bei. 1921 war er Mitglied in deren Arbeitsausschuss.[2] Bis 1923 stellte er regelmäßig in Berlin aus und begann sich dort einen Namen zu machen. In den Kunstkritiken führender Zeitungen wurde Brass öfter positiv erwähnt. Die Zeitschrift Das Kunstblatt würdigte ihn mit einem umfangreichen Artikel. 1921 trennte sich Brass von seiner ersten Frau und übersiedelte mit seiner neuen Lebensgefährtin Martha Wegscheider nach Ahrenshoop. Gemeinsam gründeten sie 1922 die Bunte Stube.[4] Von 1927 bis 1930 übte er das Amt des Gemeindevorstehers von Ahrenshoop aus.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde er als „entartet“ eingestuft. Nach seinem Austritt aus der Reichskulturkammer stellte er das Malen ganz ein. 1937 ging er erneut nach Ahrenshoop, heiratete nun Martha Wegscheider und betrieb mit ihr bis 1948 die Bunte Stube. Ab 1944 wandte sich Brass wieder intensiv der Malerei zu. 1950 trennte er sich von Martha Wegscheider und kehrte endgültig nach Berlin (Ost) zurück. aus Wikipedia


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Gebot schriftlich


bild5 Los-Nr.: 27
Kinder auf der Drofstrasse, 1894, Öl
Ludwig Dettmann
1865 - 1944
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 17
Rufpreis: 1200
Schätzpreis: 1300 - 1400

Ludwig Dettmann, 1865 Adelby -1944 Berlin, Er studierte an der Berliner Kunstakademie und arbeitete anfänglich als Illustrator.

1894 erhielt er auf der Großen Berliner Kunstausstellung eine kleine Goldmedaille.

Unter dem Einfluss von Max Liebermann wandte er sich der Landschaftsmalerei zu, mit Stimmungsbildern in Öl und Aquarellen. Für das Rathaus von Altona schuf er vier Wandgemälde aus der Historie des Ortes.

1891 lehrte Dettmann an der Zeichen- und Malschule des Vereins der Berliner Künstlerinnen.[1] 1898 gehörte Dettmann zu der Gründungsmitgliedern der Berliner Secession[2] und war neben Max Liebermann, Walter Leistikow, Otto Heinrich Engel, Oskar Frenzel, Curt Herrmann und Fritz Klimsch dessen Vorstand.

1900 wurde er zum Direktor der Kunstakademie Königsberg berufen. Um 1906 war er zusammen mit Poppe Folkerts mit dekorativen Gemälden für die technischen Hochschulen in Königsberg und Danzig beschäftigt. Zwei größere Wandgemälde Dettmanns aus dem Jahr 1913 befinden sich heute noch im Eingangsbereich des Kieler Rathauses. Nach Monika Potztal galt Dettmann als ein „Vorkämpfer des Impressionismus“ in Deutschland.[2] Er gehörte zur bevorzugten Auswahl zeitgenössischer Künstler, die das „Komité zur Beschaffung und Bewertung von Stollwerckbildern“ dem Kölner Schokoladeproduzent Ludwig Stollwerck zur Beauftragung für Entwürfe vorschlug.[3] 1909 erhielt er auf der Großen Berliner Kunstausstellung eine große Goldmedaille. Über die gesamte Dauer des Ersten Weltkriegs war er offizieller Kriegsmaler.

Dettmann legte 1916 das Lektorat an der Königsberger Kunstakademie nieder und lebte seitdem in Berlin. aus Wikipedia

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bild5 Los-Nr.: 28
Hiddensee, Pastell
Helene Dolberg
1891 - 1979
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 17 x 23
Rufpreis: 240
Schätzpreis: 300 - 350
Helene Dolberg, 1881 Barkow - 1979 Hildesheim, Malerin. Auf Anregung des mit dem Vater befreundeten Malers Hans Licht (1876–1935) besuchte sie in Berlin-Schlachtensee die dortige Malerinnenschule, die Kunstakademien blieben seinerzeit für Frauen noch verschlossen. Anschließend ging sie als Lehrerin für Zeichnen und Singen an eine Privatschule in Hellenthal in der Eifel. Hier entstanden bereits einige Landschaftsbilder. Als es in der Weimarer Republik auch Frauen in der Kunst ermöglicht wurde, Akademien zu besuchen, ging Helene Dolberg 1924 bis 1927 – da war sie bereits über 40 Jahre alt – zum Studium nach Leipzig. aus Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 29
Netze, Öl
Louis Douzette
1834 - 1924
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 56
Rufpreis: 1800
Schätzpreis: 2000 - 2200
Louis Douzette 1834 - 1924, Im Alter von 14 Jahren beendete er die Schule und ging beim Vater in die Stubenmalerlehre. Im Winter gab ihm der Vater, der in seiner Jugend in Berlin die Kunstakademie besucht hatte, den ersten Unterricht im Zeichnen. 1852 zog die Familie nach Barth. Louis Douzette ging mit 21 Jahren nach Berlin und wurde Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1863 wurde Douzette Mitglied des Vereins Berliner Künstler. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 30
Mondnacht, Öl
Louis Douzette
1834 - 1924
Signatur: sign.
Erhaltung: altersgemäß
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 11 x 17
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 500 - 600

Louis Douzette

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

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chw UG (haftungsbeschränkt). - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

Tel.: 0160 - 9859 4004 bzw. 038233 - 70 99 74 - e-mail : kunstauktion@christopherwalther.com

Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht