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Auktion am 1. Januar 2019, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 41
Schafe, Öl
Fritz Grebe
1850 - 1924
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 25 x 38
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Fritz Grebe (11. Oktober 1850 Heisebeck - 22. März 1924 Düsseldorf) war ein deutscher Maler. Er studierte an der Kunstakademie in Kassel. Anschließend wirkte Grebe als freischaffender Künstler in Kassel, Düsseldorf, Willingshausen und in Berlin und als solcher bevorzugte er das Genre der Tier- und Landschaftsmalerei. Seit 1880 war Grebe in allen großen Ausstellungen regelmäßig mit seinen Landschaften vertreten. 1892 war sein erster Besuch in Ahrenshoop an der Ostsee, und er war Mitbegründer der im Entstehen begriffenen Malerkolonie. Er baute sich 1895 am Grenzweg 8 seine "Villa Grebe", die er 1923 wieder verkaufte.
Ab 1916 folgten wechselnde Aufenthalte in Ahrenshoop und Düsseldorf. Es folgten mehrere Reisen nach Norwegen. Grebe wurde durch seine Landschaftsbilder bekannt, besonders die Fjordmotive in Norwegen und die Landschaften aus Hessen, Harz, Westfalen und Rügen. Seine Arbeiten befinden sich in vielen öffentlichen Sammlungen, unter anderem auch im Kulturhistorischen Museum Rostock. Lit.:(siehe:Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Band 1, Seite 420/21, 1997) + KLA.


bild2 Los-Nr.: 42
im Cafe, Grafik
George Grosz
1893 - 1959
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 18 x 15
Rufpreis: 200
Schätzpreis: 350 - 400
George Grosz, 1893 Berlin - 1959 Berlin, deutsch-amerikanischer Maler, Grafiker und Karikaturist. Mit George Grosz werden vor allem seine der Neuen Sachlichkeit zugerechneten, sozial- und gesellschaftskritischen Gemälde und Zeichnungen in Verbindung gebracht, die überwiegend in den 1920er-Jahren entstanden sind und sich durch zum Teil äußerst drastische und provokative Darstellungen und häufig durch politische Aussagen auszeichnen. Sein Werk trägt aber auch expressionistische, dadaistische und futuristische Züge. Typische Sujets sind die Großstadt, ihre Abseitigkeiten (Mord, Perversion, Gewalt) sowie die Klassengegensätze, die sich in ihr zeigen. In seinen Werken, oft Karikaturen, verspottet er die herrschenden Kreise der Weimarer Republik, greift soziale Gegensätze auf und kritisiert insbesondere Wirtschaft, Politik, Militär und Klerus. aus Wikipedia
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bild3 Los-Nr.: 43
mecklenburg. Landschaft, Öl
Theodor Hagen
1842 - 1919
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 32
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Theodor Hagen, 1842 Düsseldorf - 1919 Weimar, Landschaftsmaler und Kunstlehrer. Von 1858 bis 1868 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort waren außer Oswald Achenbach, dessen Landschafterklassen er von 1862 bis 1868 besuchte,[1] Josef Wintergerst, Andreas und Karl Müller, Ludwig Heitland, Heinrich Mücke, Rudolf Wiegmann und Carl Irmer seine Lehrer.[2] Im Jahr 1871 wurde er nach Weimar an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule berufen, um dort als Nachfolger von Max Schmidt die Klasse für Landschaftsmalerei zu übernehmen. Im Jahr 1874 erhielt Hagen als erster Lehrer der Weimarer Kunstschule einen unbefristeten Vertrag. Von 1876 bis 1881 war er Leiter dieser Kunstschule, gab aber diese Verwaltungstätigkeit wieder auf, um sich ganz der Malerei und der Kunstlehre widmen zu können. Sein bedeutendster Schüler wurde Christian Rohlfs. Bekannt wurden auch seine Meisterschüler Karl Buchholz, Franz Bunke, Rudolf Höckner, weitere Schüler waren Paul Baum, Paul Eduard Crodel, Joseph Rummelspacher, Carl Malchin, Peter Paul Draewing und Alfred Heinsohn.aus Wikipedia


bild4 Los-Nr.: 44
Portraitskizze seines Vaters Gerhard Hauptmann
Ivo Hauptmann
1886 - 1973
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 38 x 29
Rufpreis: 1000
Schätzpreis: 1000 - 1200
Ivo Hauptmann, 1886 Erkner - 1973 Hamburg, ältester Sohn von Gerhart Hauptmann, Maler; Mitbegründer der Künstlergruppen Freie Secession (Berlin 1914 und Hamburgische Sezession (1919). 1903 erste Reise nach Paris und Schüler der Académie Julian. 1903 und 1904 lernte er in Berlin bei Lovis Corinth und zwischen 1904 und 1909 folgte ein Studium an der Kunstakademie Weimar bei Hans Olde, wo er Edvard Munch und Henry van de Velde kennenlernte. Er war Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann.
1909 bis 1912 folgte ein zweiter Aufenthalt in Paris und Studien an der Académie Ranson, Freundschaft mit Rainer Maria Rilke, Auguste Rodin und Paul Signac.
Im Jahre 1925 zog Hauptmann von Dresden nach Hamburg, wo er die Sezession mitbegründete. Als die Nazis 1933 den Ausschluss der jüdischen Mitglieder der Sezession forderten, setzte er stattdessen die Selbstauflösung des Vereins durch.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er die Hamburgische Sezession erneut. 1950 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Akademie der Künste Hamburg. 1955 bis 1965 war er Vize-Präsident der Freien Akademie der Künste und Dozent an der Landeskunstschule am Lerchenfeld. Außerdem war er (von 1955 bis 1965) Dozent an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 1965 wurde er Ehrenpräsident.
Seine zweite Frau Erna Hauptmann sorgte nach seinem Tod durch Ausstellungen für die weitere Anerkennung seiner Kunst und bewirkte die Aufnahme eines Hauptwerkes (Bildnis seiner Mutter Marie Hauptmann) in den Pariser Louvre, wo es noch heute ausgestellt ist.
Ehrungen: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse; Edwin-Scharff-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg (1962); Ehrenpräsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg (1965); Ehrenprofessor der Stadt Hamburg (1973)
Lit.: In höchster Berliner Eile: Gerhart Hauptmann - Ivo Hauptmann: Briefwechsel, Hg. v. Harriet Hauptmann und Stefan Rohlfs, Berlin 2012, ISBN 978-3-942476-32-4; Rainer Herold (Hg.): Ivo Hauptmann - Der Poet der Farbe, Fischerhude 2007; Elisabeth Südkamp: Ivo Hauptmanns frühe und neo-impressionistische Werke 1903-1928, Phil. Diss. Universität Kiel 1994, 2 Bde.; Ivo Hauptmann: Bilder und Erinnerungen. Seehafen-Verlag Blumenfeld, Hamburg 1976.; Rolf Italiaander (Hg.): Ivo Hauptmann, Hamburg
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bild5 Los-Nr.: 45
Hamburger Hafen, Öl
Alfred Heinsohn
1875 - 1927
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 19 x 38
Rufpreis: 450
Schätzpreis: 500 - 600

Alfred Heinsohn, 1875 Hamburg - 1927 Hamburg, Maler. Alfred Heinsohn ließ sich in Hamburg zum Dekorationsmaler ausbilden und studierte anschließend an den Kunstgewerbeschulen Karlsruhe und Düsseldorf. Später folgte ein Studium in Weimar bei Theodor Hagen und Christian Rohlfs. In Weimar lernte er Franz Bunke, Rudolf Bartels und Peter Paul Draewing kennen. Franz Bunke stammte aus Schwaan in Mecklenburg, wo er um 1880 die Künstlerkolonie Schwaan gründete. Heinsohn baute dort 1902 am Stadtrand ein Haus, das er bis 1910 bewohnte. Danach reiste er bis zu seiner Einberufung im Ersten Weltkrieg durch die Schweiz und Frankreich. Während des Krieges unterbrach er seine künstlerische Arbeit. Nach dem Krieg kehrte er nach Hamburg zurück, wo er sich 1927 verarmt das Leben nahm. aus Wikipedia

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bild6 Los-Nr.: 46
norddeutsche Landschaft, Öl
Hedwig Holtz-Sommer
1901 - 1970
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 43 x 59
Rufpreis: 1600
Schätzpreis: 1800 - 2000
Holtz-Sommer, Hedwig 1901 Berlin - 1970 Wustrow; KGS Kassel, HS Weimar, erst freiberuflich in Weimar, später in Rostock und nach Heirat mit E.Th. Holtz in Wustrow. 1940 Dürerpreis. Nach Beginn in Ölmalerei wechselte sie zu den Techniken der Tempera- und Aquarellmalerei und benutzte lebhaftere Farben. (Lit.: KLA, S. 84)
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bild5 Los-Nr.: 47
Steilküste, Mischt.
Erhard Hippold
1909 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 35 x 50
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 600 - 700
Erhard Hippold, 1909 Wilkau - 1972 Bad Gottleuba, Maler und Grafiker, ab 1924 Lehre als Porzellanmaler, 1928 - 31 Studium an der KGS Dresden, ab 1931 an der Akademie, ab 1932 Meisterschüler bei Feldbauer. Arbeitete von 1933 - 39 freiberuflich in Dresden, ab 1945 in Radebeul. Er weilte in den 50er Jahren zusammen mit Carl Lohse mehrfach auf dem Darß. Lit.: KLA S. 79
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bild5 Los-Nr.: 48
Vesper, Collage
Hannah Höch
1889 - 1978
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 9 x 6
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1500 - 2000
Hannah Höch, 1889 Gotha - 1978 Berlin, Malerin, Grafikerin und Collagekünstlerin des Dadaismus. 1912 immatrikulierte sich Höch an der Kunstgewerbeschule in Berlin. 1915 wurde sie an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin Schülerin von Emil Orlik. Dort lernte sie 1915 den bereits verheirateten Raoul Hausmann kennen und ging mit ihm eine Liebesbeziehung ein, die sieben Jahre dauerte. Höch wurde lange als Frau in der Kunst vor allem als Dadaistin an Hausmanns Seite und nicht als eigenständige Künstlerin gesehen.[1] Mit ihm entwickelte sie stilistisch die Fotomontage. In den Jahren 1916 bis 1926 war sie für den Ullstein Verlag tätig, meist für die Zeitschriftenverlage. Über Hausmann lernte sie 1917 die dadaistischen Zirkel Berlins kennen. 1920 nahm sie an der Ersten Internationalen Dada-Messe teil und wirkte ab diesem Jahr bei den jährlichen Ausstellungen der Novembergruppe mit. Im selben Jahr besuchte sie zusammen mit Hausmann die Dadaisten in Prag. Im Frühjahr 1921 trennte sich Höch von Hausmann. Dieser rief ihr nach der Trennung hinterher, sie sei nie "Mitglied des Clubs" gewesen. 1924 reiste sie zum ersten Mal nach Paris. Auf der Rückreise besuchte sie Piet Mondrian und seine Gruppe De Stijl. Die Sowjetunion ermöglichte Höch 1924, an einer Ausstellung teilzunehmen. Die Deutsche Kunstgemeinschaft in Berlin lud sie 1925 zu einer Ausstellung ein. 1926 lernte sie die niederländische Schriftstellerin Til Brugman kennen, in die sie sich verliebte und mit der sie 1929 in Den Haag und dann bis 1936 in Berlin zusammen lebte und arbeitete. Ihr gemeinsames Buch Scheingehacktes erschien 1935 in der Rabenpresse von Victor Otto Stomps. Avantgardisten wie Theo van Doesburg und Kurt Schwitters äußerten sich teilweise ablehnend über diese gleichgeschlechtliche Beziehung. 1932 bekam Höch die Möglichkeit, in den USA auszustellen. In der Zeit des Nationalsozialismus galt Höchs Werk als "Entartete Kunst" und war mit einem Ausstellungsverbot belegt. 1938 heiratete sie den 21 Jahre jüngeren Handelsvertreter Kurt Heinz Matthies, von dem sie 1944 geschieden wurde; mit ihm war sie teilweise monatelang kreuz und quer durch das nationalsozialistische Deutschland, auch im benachbarten besetzten Ausland (z. B. Holland) unterwegs. Stationen, Erlebnisse usw. während dieser Autofahrten, teilweise mit einem Wohnanhänger, hat sie in Terminkalendern stichwortartig festgehalten und so u. a. ihr Erleben der Novemberpogrome 1938 oder des deutschen Überfalls auf Polen dokumentiert. Einige von Höchs späten Werken, darunter Am Tränenpfuhl (1956) und Ausmontierte Seelen (1958), "strahlen die grelle Künstlichkeit von Autolack, Folien oder Plastik aus." 1965 wurde Hannah Höch an die Akademie der Künste in West-Berlin berufen. Sie war Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Die Ausstellung des Europarates 1977 in der Akademie der Künste zu "Tendenzen der 20er Jahre" zeichnete Hannah Höch dadurch aus, dass 24 ihrer Werke gezeigt wurden. Im selben Jahr, 1977, verlieh die Stadt Berlin (West-Berlin) der Künstlerin eine Ehrenprofessur. Aus Wikipedia

Der Hannah-Höch-Preis ist ein seit 1996 jährlich, ab 2014 zweijährlich durch das Land Berlin vergebener Kunstpreis, der für ein hervorragendes künstlerisches Lebenswerk verliehen wird. Der Preis ist zu Ehren der international bekannten deutschen Künstlerin Hannah Höch benannt.


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bild5 Los-Nr.: 49
Waldweg, Aquarell
Hedwig Holtz-Sommer
1901 - 1970
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 18
Rufpreis: 280
Schätzpreis: 300 - 350
Hedwig Holtz-Sommer

Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 50
Rosenstrauss, Öl
Hedwig Holtz-Sommer
1901 - 1970
Signatur: Nachlassst.
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 24
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 450 - 500
Hedwig Holtz-Sommer
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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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