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Auktion am 1. Januar 2019, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 91 a + b
im Darsswald, Skizze und Aquarell dazu
Alexander Neroslow
1891 - 1971
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 47 x 38 (Aqu.) + 38 x 28 (Zeichn.)
Rufpreis: zus. 800
Schätzpreis: 800 - 900
Alexander Neroslow 1891 St. Petersburg - 1971 Leipzig, ab 1910 in Deutschland, KS Funke-Corinth in Berlin + Dresdner KS "der Weg".Blieb in Deutschland, wurde während des NS-Regimes inhaftiert und war bis Kriegsende im Zuchthaus Waldheim.Nach WK II lebte und arbeitete er in Leipzig; er heiratete Valeska Lenz (wieck) und war über viele Jahre Malgast in Wieck. Hier ist lediglich das Aquarell abgebildet.
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bild2 Los-Nr.: 92
Winter, Öl
Alexander Neroslow
1891 - 1971
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 36
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 450 - 500
Alexander Neroslow 1891 - 1971; geboren am 10. September 1891 in St. Petersburg als Sohn einer bedeutenden Reeder-Familie.
Er begann früh mit der Malerei und ging im Oktober 1911 als Architekturstudent - wie die Brückegründer - auf die TH Dresden, wurde im I. Weltkrieg von der Liste der Studenten gestrichen und Zivilgefangener.
Er studierte ab 1919 an der Kunstschule Funke-Corinth in Berlin und an der Dresdner Kunstschule "Der Weg". Nach dem Studium blieb er in Deutschland, hatte 1924 seine erste Ausstellung in Dresden und lebte von seiner Malerei, vorzugsweise vom Verkauf seiner expressiven heute sehr gesuchten Werke.
Während des Nationalsozialismus war er in der Widerstandsgruppe Schulz, wurde 1941verhaftet und saß bis Kriegsende im Zuchthaus Waldheim ein.
Er war Mitbegründer des Kulturbundes, arbeitete ab 1951 als Dozent an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und als Maler.
Seit 1953 war er regelmäßig als Kur- und Mal-Gast in Wieck auf dem Darss. Mitte der 60er ging er nach dem Tod seiner ersten Frau mit seiner Wiecker Wirtin nach Leipzig.
Am 4. Januar 1971 starb Alexander Neroslow in Leipzig. Seine letzte Einzelausstellung war die Ausstellung des Kulturbundes 1974 in der Strandhalle Ahrenshoop.
Mehrere seiner Bilder befinden sich im Besitz Leipziger und Dresdener Museen.
(Quellen: Künstlerlexikon Ahrenshoop, Thieme-Becker-Volmer, Vorlagen des Kulturbundes und Interview von Frau Neroslow 1995, M. Schiepe: Leben + Werk A. Neroslows 1976)
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bild3 Los-Nr.: 93
a
Johannes Niemeyer
1
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 49 x 68
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 600 - 800
Johannes Niemeyer 1889 Halle (Saale) - 1980 Berlin, Maler und Architekt. Johannes Niemeyer, Sohn des Völkerrechtlers Theodor Niemeyer und Bruder des Malers Otto Niemeyer-Holstein, absolvierte von 1919 bis 1920 eine Tischlerlehre in den Deutschen Werkstätten Dresden-Hellerau. Danach studierte er in München Architektur. Von 1921 bis 1924 wirkte er als Professor an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle. Danach arbeitete er als Architekt in Halle, bis er 1928 seine Tätigkeit und Wohnort nach Berlin verlegte. Ebenso war er in Hamburg 1942/1943 an der Elbufer-Gestaltung beteiligt. Im Sommer 1943 bereiste Niemeyer im Auftrag des "Ostministeriums" das Baltikum, um als Maler Landschaften und landestypische Motive festzuhalten. Die dabei erstandenen Werke konnte er noch während des Krieges in Riga und Kuressaare ausstellen. Nach 1945 arbeitete er hauptsächlich als Maler, war aber auch als Architekt an Entwürfen in Ost-Berlin beteiligt. Er gehörte 1955 zu den Gründungsmitgliedern des Freien Verbandes Bildender Künstler Berlins. Lit.: Helmut Geisert (Hrsg.): Johannes Niemeyer, Architekt und Maler. Ausstellungs-katalog der Berlinischen Galerie, Berlin 1990, ISBN 3-927873-06-3; Johannes Niemeyer. Ausstellungskatalog des Halleschen Kunstvereins, Halle (Saale) 1995. Herwig Roggemann: Johannes Niemeyer, Küsten und Städte - Bilder aus dem Baltikum. Galerie WANNSEE Verlag, Berlin 2016
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bild4 Los-Nr.: 94
Fischereihafen, 1939, Öll
Hans Emil Oberländer
1885 - 1944
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 59 x 78
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1200 - 1400
Oberländer, Hans Emil (Rostock 1885 - 1944 Warmbrunn, Studium an der AK Berlin u. Breslau, Mitglied der Künstlerkolonie d. Lucasbruderschaft"", u. a. in Ahrenshoop tätiger Portrait-, Stillleben- u. Landschaftsmaler) Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop
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bild5 Los-Nr.: 95
Steilküste, Öl
Eva von Pannewitz
?- 1917
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maßein cm: 49 x 74
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 600 - 700
Eva von Pannewitz, Malschülerin von Wachenhusen, baute das Haus Am Schifferberg 8 und wohnte fest in Ahrenshoop. Bei ihr verbrachte Prof. Miethe seinen ersten Ahrenshoop-Aufenthalt und auch Prof. Kallmorgen wohnte bei ihr. Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 96
an der Ostsee, Öl
Eva von Pannewitz
?- 1917
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 26 x 49
Rufpreis: 450
Schätzpreis: 500 - 600
Eva von Pannewitz
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bild5 Los-Nr.: 97
auf der Pirsch, Öl
Franz Pflugradt
1861 - 1946
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 49 x 59
Rufpreis: 1500
Schätzpreis: 1800 - 2200

Franz Pflugradt 1861 Peenewörder - 1946 Zingst, Landschaftsmaler. Mit 27 Jahren begann er auf Anraten seines Onkels, des Berliner Malers Gustav Pflugradt (1828-1908), ein Studium an der Berliner Kunstakademie. Hier besuchte er die Landschaftsklasse bei Eugen Bracht und Max Koner. Ab 1910 hatte er seinen Wohnsitz in Stralsund, Studienreisen führten ihn mehrmals nach Skandinavien. Die Sommermonate verbrachte er regelmäßig auf dem Darss und Zingst sowie auf den Inseln Hiddensee und Rügen. Er war der Maler der Landschaft Vorpommerns. Seine hauptsächlichen Motive kamen aus der dortigen Natur, aber auch Ansichten von Städten und einzelnen Bauwerken, hierbei bevorzugt von Stralsund und anderen Städten der Region, gehörten zu seinem Schaffen. Die Hansestadt Stralsund benannte die Franz-Pflugradt-Straße nach dem Maler. Das Kulturhistorische Museum der Stadt ehrte ihn 1997 mit einer Sonderausstellung. Franz Pflugradts malerische Wurzeln reichten im Übrigen noch weiter als bis zum Onkel zurück, sein Ur-Großonkel war Caspar David Friedrich.
"Seine Motive holte er aus der heimischen Landschaft: Waldwinkel, Insellandschaften, Küstenblicke, Flussufer, Bauernhöfe in Jahres- und tageszeitlichen Stimmungen. Mit satten, oft dunkleren Farben und kräftigem lebendigen Duktus gestaltete er sie zu malerischen Formen. Das unmittelbare Seherlebnis sollte zu spüren sein." - Dorina Kasten
Lit.: (KLA) Friedrich Schulz: Ahrenshoop. Künstlerlexikon. ISBN 3-88132-292-2, S. 144..

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bild5 Los-Nr.: 98
auf dem Darß, Öl
Franz Pflugradt
1861 - 1946
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 49 x 59
Rufpreis: 1000
Schätzpreis: 1200 - 1400
Franz Pflugradt
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bild5 Los-Nr.: 99
im Buchenwald, Öl
Carl Rathjen
1855 - 1919
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 57 x 77
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 800 - 1000
Carl Rathjen, 1855 Bremen - 1919 Hamburg, Landschaftsmaler. Von 1874 bis 1876 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf Kunst bei den Professoren Müller und Lauenstein. Von 1876 bis 1880 studierte Rathjen bei Carl Ludwig in Stuttgart an der Kunstschule. 1879/1880 siedelte er mit diesem nach Berlin über und wurde Mitglied des Berliner Künstlervereins. 1887 heiratete er Elisabeth Völschau.

Rathjen unternahm ausgedehnte Studienreisen an die Ostsee, nach Pommern, Ostpreußen, Tirol und Italien. Er war zeitweise in der Künstlerkolonie in Ahrenshoop tätig.[1] 1890 trugen ihm fünf Bilder zu Nikolaus Lenaus „Schilfliedern“ öffentliche Anerkennung ein. Seine Illustrationen zu Lenaus „Postillion“ wurden 1892 auf der Großen Berliner Kunstausstellung ausgestellt.[2] Diese Bilder wurden 1904 vom Reichspostmuseum erworben. 1895, nach der Geburt seiner Tochter Anneliese, zog Rahtien nach Altona a.d. Elbe, wo seine Gemälde im Altonaer Museum präsentiert wurden.[3] Während des Ersten Weltkrieges übernahm er verschiedene Funktionen im Altonaer Künstlerverein, dessen Gründungsmitglied er war. Er war zudem Mitglied des Hamburger Künstlervereins.

aus Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 100
Blick vom Dornbusch, Aquarell
Dorothea Stroschein
1883 - 1967
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 43
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 550 - 650
Stroschein, Dorothea (1883 Dirschau - 1967 Berlin), Malerin, Ihre Ausbildung erhielt Dorothea Stroschein in Privatstunden bei einem Berliner Kunstmaler und Zeichenlehrer Wendel sowie bei dem Landschaftsmaler Carl Scherres, die Einnahmen aus der väterlichen Fabrik machten dies möglich. Studienreisen führten sie an das Mittelmeer und nach Brasilien. 1928 kam sie das erste Mal auf die Insel Hiddensee und machte Bekanntschaft mit der Malerin Elisabeth Büchsel. Sie wurde Mitglied des Hiddensoer Künstlerinnenbundes, der seine Heimat in der Blauen Scheune in Vitte hatte. Da sie finanziell nicht auf den Verkauf ihrer Bilder angewiesen war, sind Ausstellungen von ihr außerhalb der Blauen Scheune nicht dokumentiert. . Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop + Wikipedia
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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht